Kategorie-Archiv: Themenabende

abgesagt: Arbeiter*innenkinder an der Universität

+++Veranstaltung abgesagt+++

Liebe Kommiliton*innen, liebe Interessierte,

 

Leider müssen wir aufgrund einer kurzfristigen Absage unserer Referenten die  Veranstaltung „Arbeiter*innenkinder an der Universität“ absagen.

Wir entschuldigen uns vielmals für die Unannehmlichkeiten!

Da es großes Interesse an dieser Thematik gibt, was sich in den zahlreichen Anmeldungen via Facebook und persönlichem Feedback gezeigt hat, bemühen wir uns bereits in diesem Moment einen Ausweichtermin zu organisieren.

 

Weiter Informationen dazu findet Ihr bald hier oder auf unserer Facebookseite.

 

Eure Juso Hochschulgruppe

4. Mai 2017

19:30 Uhr

Hörsaal G, Hörsaalgebäude, Albertus-Magnus-Platz

Am 04.05 2017 möchten wir mit Euch und ausgewählten Experten analysieren, welche Auswirkungen die soziale Herkunft auf den Bildungserfolg hat.

Bei der Diskussion über soziale Gerechtigkeit nimmt die Bildungspolitik eine Schlüsselrolle ein, da hier scheinbar leicht Veränderungen herbeigeführt werden können. Doch wie gerecht ist unser Bildungssystem?

Trotz zahlreicher Maßnahmen, ist der Einfluss sozialer Herkunftsmuster auf den Bildungserfolg ungebrochen.

Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Schichten besuchen wesentlich seltener ein Gymnasium. Schüler mit Migrationshintergrund verlassen zehnmal häufiger ohne allgemeinen Abschluss die Schule. Weiterhin bleibt der Bildungsabschluss der Eltern das zuverlässigste Vorhersagekriterium für Studierwahrscheinlichkeit der Abiturienten.

Auch an der Universität werden Soziale Disparitäten deutlich. Beispielsweise beginnen Nachkommen niedriger sozialer Schichten deutlich seltener ein Masterstudium.

Als Grund für eine Entscheidung gegen ein Hochschulstudium werden oft Finanzierungsfragen angeführt, was die Bedeutung einer finanziellen Unterstützung herausstellt.

  • Welche Möglichkeiten des sozialen Aufstiegs gibt es, wenn der Bildungsweg verwehrt bleibt?
  • Wie können Kinder aus Arbeiterfamilien ermutigt      werden?
  • Wie können gleiche Bildungschancen garantiert   werden?
  • Welche Maßnahmen werden gegen diesen Trend ergriffen?
  • Wie Möglichkeiten der Studienfinanzierung gibt es?
  • Wie wirken sich Studiengebühren    auf Studierbereitschaft aus?

Gerne möchten wir von Euren persönlichen Erfahrgen profitieren und gemeinsam mit den Experten die Lage an unserer Universität und im Land beleuchten.

 

 

Themenabend zur aktuellen Debatte nach der Silvesternacht

„Danke an die Polizei!“: die moralische Autorität in Deutschland

Donnerstag , 19.01.2017 19:30 Uhr

Alte Mensa, Raum S203

Egal ob beim Amoklauf von München oder der Silvesternacht in Köln: die Öffentlichkeit dankt der deutschen Polizei, seien es Menschen aus der Politik oder die Medien. Sie kann hilf- und erfolglos agieren wie in München oder offen rechtswidrig wie in Köln – wer es wagt, der Polizei Vorwürfe zu machen, wird mit wüsten Attacken konfrontiert. Die Grünen-Chefin Simone Peter wurde nach ihrer Kritik am „racial profiling“ der Kölner Polizei vom Handelsblatt gar zum „sicherheitspolitischen Risiko für Deutschland“ erklärt.

Aufklärung gibt es, wenn überhaupt, erst Wochen später. So kam es jetzt erneut in Köln, als bekannt wurde, dass die kontrollierenden Personen überwiegend gar nicht wie kolportiert aus Nordafrika stammen, sondern aus verschiedensten Ländern, die überwiegend nicht geographisch dort verortet werden können. Doch auch im Nachhinein traut sich kaum eine Person, die sich um ihren Ruf sorgt, die offensichtlichen Rechtsbrüche und Falschinformationen der Polizei offen zu thematisieren. Stattdessen werden Scharfmachern und Hetzern wie Rainer Wendt in den Medien die roten Teppiche ausgerollt.

Wir wollen darüber diskutieren, warum die Polizei zur neuen bundesdeutschen moralischen Autorität aufgestiegen ist und wie sie politisch und medial arbeitet. Dazu werden wir uns nach einem Kurzvortrag einige Beispiele aus unterschiedlichen Kontexten anschauen und diese anschließend reflektieren.

Themenabend: Wahlen in den USA

Die Wahlen in den USA – politische Programme und Folgen für die Welt

Wahlen in den USA sind immer von weltweiter Bedeutung. Alle vier Jahre schreitet die Bevölkerung zur Wahlurne und gibt damit die Stoßrichtung vor, in die das Land sich entwickeln soll. Es gibt wohl global keine Abstimmung, die von vergleichbarer Bedeutung ist. Insbesondere die US-amerikanische Außenpolitik hängt stark davon ab, welche*r Kandidat*in gewinnt und wie er*sie das Kabinett besetzt.

Die ohnehin immer von Spektakel begleiteten Wahlen sind in diesem Jahr noch ungewöhnlicher: zum ersten Mal bewirbt sich mit Hillary Clinton eine Frau für das Präsidentschaftsamt für die demokratische Partei. Die republikanische Partei nominierte mit Donald Trump einen Unternehmer, der allein in den letzten zehn Monaten mit mehr skandalösen Äußerungen auffiel als George W. Bush während seiner beiden Amtszeiten (was wirklich eine beachtliche Leistung ist).

Abseits aller Sym- und Antipathien wollen wir einen Blick auf die politische Agenda der Kandidat*innen werfen und uns über die Folgen der Wahl unterhalten. Als kompetenten Ansprechpartner haben wir den Historiker und Politikwissenschaftler Siebo Janssen (Dozent im Institut für Anglo-amerikanische Geschichte) zu Gast, der uns fachkundig durch den Abend begleiten wird.

Ort der Veranstaltung: Hörsaal G, Hörsaalgebäude Uni Köln
Lageplan der Universität

Beginn der Veranstaltung: zwischen 19:30 und 20 Uhr. (dies ist noch nicht 100% klar. Für aktuelle Infos geht ihr am Besten auf die untenstehenden facebook-Link, dieser ist öffentlich zugänglich)

Facebook-Event

Themenabend Medienkultur und -schelte

Der Eine liebt sie, die Andere verklagt sie, Peer Steinbrück und Christian Wulff haben ganze Bücher mit ihnen – aber auch gegen sie geschrieben: die Medien sind als vierte Gewalt im 21. Jahrhundert aus dem politischen Prozess nicht mehr wegzudenken. Aber machen sie noch Meinung, oder nur noch Schlagzeilen? Geht es noch um Inhalte oder nur um Klickzahlen? Wie lässt es sich erklären, dass tausende Menschen lieber dubiosen Internetseiten vertrauen, als etablierten Medienanstalten? Welchen Wert haben Fakten in einer Diskussion, die von Emotionen bestimmt ist? Und wie verändert der Wandel der Medien die Politik als Beruf?

Spannende Fragen, die wir diskutieren möchten mit Dr. Marc Jan Eumann – Staatssekretär beim Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien. Zur angeregten Diskussion möchten wir alle Interessierten sehr herzlich einladen!

Facebook-Event

Kurden und Israelis – Freundschaftsbeziehungen im Nahen Osten

Die kurdisch-israelischen Beziehungen sind etwas Besonderes: Im kurdischen Nordirak gibt es eine kurdisch-israelische Freundschaftsgesellschaft und die Kurdische Gemeinde in Deutschland ist dem Staat Israel gegenüber sehr aufgeschlossen. Diese bemerkenswerten Beziehungen und ihre Gründe wollen wir in einer Podiumsdiskussion näher betrachten.

Zugesagt haben als Teilnehmer des Podiums: Volker Beck, MdB, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Ali Ertan Toprak, Vorsitzender der Kurdischen Gemeinde in Deutscland e. V., Bakteyhar Ibrahim, Vorsitzender der Kurdistan-Israel Friendship Association International e. V., und Thomas Uwer, Vorstandsmitglied der Entwicklungshilfeorganisation WADI – Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit e. V.

Veranstalter sind die Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Bonn und die Juso-Hochschulgruppe der Universität zu Köln.

Veranstaltungsort ist Hörsaal G im Hörsaalgebäude der Universität zu Köln.
Das Hörsaalgebäude der Universität zu Köln
Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr!

Chancen und Risiken von Freihandelsabkommen (TTIP/CETA)

Die Juso-Hochschulgruppe an der Universität zu Köln und das Forum Europa der KölnSPD laden herzlich zu einer Diskussionsveranstaltung am 14.09.16 zu den internationalen Freihandelsverträgen CETA (EU mit Kanada) und TTIP (EU mit den USA) ein.
Im Zusammenhang mit diesen Abkommen wird deutlich, wie mit demokratischer Mitbestimmung und der Gestaltung von Wirtschaft in der Globalisierung durch die EU und ihre Mitgliedsländer umgegangen wird.
Wir wollen im Vorfeld des bundesweiten Aktionstages gegen TTIP und CETA am 17. September diskutieren, wie der Sachstand der Verhandlungen ist und wie diese politisch zu bewerten sind.

Veranstaltungsbild