Archiv der Kategorie: Positionen

Workshop: Frauen in der Politik (1&2)

In Kooperation mit dem Roten Salon der Jusos Köln veranstalten wir am 29.10.2018 um 19 Uhr die Auftaktveranstaltung zu Frauen* in der Politik! Weiter geht es am 13.11.2018 ebenfalls um 19 Uhr zur Folgeveranstaltung.

Beide Veranstaltungen finden in S203 in der alten Mensa statt und sind nur für Frauen*. Im dritten Teil wird die Runde auch für Männer geöffnet. Hier steht der Termin noch nicht.

B.Sc. Klinische Pflege, ein Streitgespräch

 

Von Ben Ruppert und Julian Potthoff

Kommentiert von Severin Krüger, Vorsitzender der Jugend-und Auszubildendenvertretung Uniklinik Köln


Zum Wintersemester 17/18 wird die Universität zu Köln  in Kooperation mit der Uniklinik Köln einen neuen Studiengang anbieten. Der angestrebte Abschluss lautet „Bachelor of Science (B.Sc.) klinische Pflege“

 

Bild: MedizinFotoKöln

Das Besondere daran ist, dass es sich um ein duales Studium handeln wird. In das vierjährige Hochschulstudium werden neben den akademischen Inhalten also auch die Inhalte der Berufsausbildung zum/ zur examinierten Gesundheits- & Krankenpfleger*in integriert.

 

Nach drei Jahren erhält man somit das Krankenpflegeexamen und nach einem weiteren Jahr erfolgen jene Prüfungen an der Universität, die zum Bachelor of Science im Fach klinische Pflege führen. Das Curriculum sieht vor, dass die gesamte Ausbildung von Vorlesungen begleitet wird.

Als Juso HSG haben wir uns eingehend mit der Thematik beschäftigt und zwei Personen haben ein Für und wider verfasst.

Es ist richtig, so Julian, der an der Universität zu Köln Medizin studiert und vorher eine Ausbildung zum Krankenpfleger absolviert hat.

Das ist falsch, sagt Ben. Ben studiert im Master Politikwissenschaften. Continue reading

Gegen Studiengebühren jeder Art, egal für wen!

Unser Genosse Christopher hat für die morgige Studierendenparlamentssitzung einen Antrag gegen Studiengbeühren gestellt:

Antrag: Das Studierendenparlament spricht sich mit Nachdruck gegen die Einführung von Studiengebühren jeglicher Art aus. Es fordert den AStA, die studentischen Senator*innen, die Fachschaften und alle weiteren Teile der Studierendenschaft dazu auf, gegen die von CDU und FDP geplanten Studiengebühren von 1500€ pro Semester für Studierende, die aus dem Nicht-EU-Ausland stammen, zu protestieren. Dazu muss das Thema bereits jetzt in sämtliche darüber beschlussfassende Gremien der Hochschule getragen werden. Ferner stellt es sich solidarisch an die Seite der potentiell Betroffenen, die ab sofort fürchten müssen, ihr Studium aufgrund finanzieller Zwänge nicht abschließen zu können.

Begründung: Nach der kürzlich erfolgten Ankündigung durch Schwarz-Gelb, wonach Studierende aus dem Nicht-EU-Ausland künftig pro Semester 1500€ bezahlen sollen, um in NRW studieren zu dürfen, sind wir als Studierendenschaft dazu aufgefordert, alles in unserer Macht stehende zu tun, um diese geplante Maßnahme zu verhindern. Die Gründe dafür liegen auf der Hand:

1. Eine Einführung von Studiengebühren für eine verhältnismäßig kleine Gruppe bleibt immer noch eine Einführung von Studiengebühren. Schon aus Prinzip muss man sich dagegen wehren.
2. Auch wenn der potentielle Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart davon träumt, dass NRW weiter für „die Besten“ aus dem Ausland attraktiv sein wird: ein Einbruch der Bewerbungszahlen in Baden-Württemberg beweist, dass hinter den Gerechtigkeits- und Finanzfloskeln lediglich eine weitere soziale Selektion, die auf ökonomischen Faktoren beruht, die Folge ist. NRW dadurch als Studienstandort erheblich unattraktiver.
3. Angesichts der Tatsache, dass eine Vielzahl der globalen Nationalstaaten immer stärker auf Abschottung setzt, setzt Schwarz-Gelb ein politisch mehr als bedenkliches Signal. Nun eine „Hochschulmaut für ausländische Studierende“ (GEW BaWü) nach baden-würrtembergischen Vorbild einzuführen, geht mit diesem Trend einher, statt ihn zu bekämpfen.
4. Die ins Fadenkreuz genommene Gruppe unterliegt ohnehin schon zahlreichen Regeln, die ein Studium erschweren. Diese Studierenden müssen bereits jetzt für die Dauer ihres Studiums auf einem Sperrkonto 8.700€ hinterlegen. Sie unterliegen aber anderen rechtlichen Bestimmungen, die es ihnen verbieten, so viel zu arbeiten, wie Studierende aus der EU. Mit regulären Nebenjobs können diese Studierenden ihren Lebensunterhalt schon jetzt kaum finanzieren. Das führt dazu, dass viele zusätzlich illegal arbeiten müssen. Mit einem Zusatzaufwand von jährlich 3000€ ist ein Studium für die meisten daher künftig ausgeschlossen.

abgesagt: Arbeiter*innenkinder an der Universität

+++Veranstaltung abgesagt+++

Liebe Kommiliton*innen, liebe Interessierte,

 

Leider müssen wir aufgrund einer kurzfristigen Absage unserer Referenten die  Veranstaltung “Arbeiter*innenkinder an der Universität” absagen.

Wir entschuldigen uns vielmals für die Unannehmlichkeiten!

Da es großes Interesse an dieser Thematik gibt, was sich in den zahlreichen Anmeldungen via Facebook und persönlichem Feedback gezeigt hat, bemühen wir uns bereits in diesem Moment einen Ausweichtermin zu organisieren.

 

Weiter Informationen dazu findet Ihr bald hier oder auf unserer Facebookseite.

 

Eure Juso Hochschulgruppe

4. Mai 2017

19:30 Uhr

Hörsaal G, Hörsaalgebäude, Albertus-Magnus-Platz

Am 04.05 2017 möchten wir mit Euch und ausgewählten Experten analysieren, welche Auswirkungen die soziale Herkunft auf den Bildungserfolg hat.

Bei der Diskussion über soziale Gerechtigkeit nimmt die Bildungspolitik eine Schlüsselrolle ein, da hier scheinbar leicht Veränderungen herbeigeführt werden können. Doch wie gerecht ist unser Bildungssystem?

Trotz zahlreicher Maßnahmen, ist der Einfluss sozialer Herkunftsmuster auf den Bildungserfolg ungebrochen.

Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Schichten besuchen wesentlich seltener ein Gymnasium. Schüler mit Migrationshintergrund verlassen zehnmal häufiger ohne allgemeinen Abschluss die Schule. Weiterhin bleibt der Bildungsabschluss der Eltern das zuverlässigste Vorhersagekriterium für Studierwahrscheinlichkeit der Abiturienten.

Auch an der Universität werden Soziale Disparitäten deutlich. Beispielsweise beginnen Nachkommen niedriger sozialer Schichten deutlich seltener ein Masterstudium.

Als Grund für eine Entscheidung gegen ein Hochschulstudium werden oft Finanzierungsfragen angeführt, was die Bedeutung einer finanziellen Unterstützung herausstellt.

  • Welche Möglichkeiten des sozialen Aufstiegs gibt es, wenn der Bildungsweg verwehrt bleibt?
  • Wie können Kinder aus Arbeiterfamilien ermutigt      werden?
  • Wie können gleiche Bildungschancen garantiert   werden?
  • Welche Maßnahmen werden gegen diesen Trend ergriffen?
  • Wie Möglichkeiten der Studienfinanzierung gibt es?
  • Wie wirken sich Studiengebühren    auf Studierbereitschaft aus?

Gerne möchten wir von Euren persönlichen Erfahrgen profitieren und gemeinsam mit den Experten die Lage an unserer Universität und im Land beleuchten.

 

 

Kölner Studierende im Dialog

#Weltfrauentag

Am 08.03.2017 fand unsere Veranstaltung mit dem Generalsekretär der NRW-SPD, André Stinka, regen Zulauf. Nachdem, zum Anlass des Weltfrauentages, Rosen auf dem Albertus Magnusplatz verteilt wurden, fanden sich die Besucher im trockenen Hörsaal XXI ein.

André, der selbst lange in Köln wohnte und arbeitete, stand dem Plenum Rede und Antwort, als das Wahlprogramm zur Landtagswahl 2017 kritisch geprüft wurde. So bot die Veranstaltung den Besucher*innen Raum, Fragen zu klären und dringende Bedürfnisse zu äußern, die so ein Ohr bei Verantwortlichen der Landespolitik fanden.  Es blühte eine besonders lebhafte Diskussion auf, als es um die Themen Bildungsetat, BAFöG und Wohnraumpolitik ging.

Vor allem bei letzterem stellte sich heraus, dass der Studienort Köln besondere Anforderungen an seine Studierenden stellt und somit eine Sonderrolle in der Politik einzunehmen hat.

Wir bedanken uns bei André Stinka, der uns die Möglichkeit gab, unsere alltäglichen und unsere hochschulpolitischen Anliegen vorzutragen.

André, Lena und Leon(v.l.n.r.) nach der Diskussion

 

KSTW steigt von Coca Cola auf Sinalco um!

Wir freuen uns, dass das Kölner Studierendenwerk weiterhin dem Mehrweg treu bleibt!
In diesem Zuge, gibt es in den Mensen und den Getränkeautomaten des KSTW demnächst anstatt Coca-Cola Sinalco zu trinken.
Damit verstärkt man den regionalen Bezug und setzt ein klares Signal für das nachhaltige Mehrwegsystem. Coca Cola Deutschland hatte im im Jahr 2015 angekündigt seine Produktion (0,5l Flasche) auf Einwegflaschen umzusetellen und war damit in die Kritik geraten.
Für ein ökologisches Angebot an unserer Universität haben wir uns, besonders durch unser Verwaltungsratsmitglied Patrick, stark gemacht und wollen dies auch in Zukunft tun.

Quelle: NABU “Der NABU-Mehrweg-Guide”

Nachlesen könnt ihr die Mitteilung des Studierendenwerkes hier:
Link zur Mitteilung des Kölner Studierendenwerks

Die Juso HSG Köln setzt sich intensiv mit den Möglichkeiten der Plastikreduktion auseinander und hat hierzu wichtige Anträge im Studierendenparlament gestellt. Der letzte hierzu liegt zwar schon ein bisschen zurück, hat aber keineswegs an Aktualität eingebüßt:
Link zum Antrag zur Reduktion des Plastikskonsums (2015)

Fest zu halten bleibt, dass Coca Cola als Marktführer im Segment auf Einwegpfand setzt. Das Kölner Studierendenwerk stellt sich nun gegen diesen Trend, indem es klarstellt, dass Wir diesen Weg nicht mitgehen.

Die Juso HSG begrüßt diesen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit!

Quelle: Bundesumweltministerium (Grafik Bayerischer Rundfunk)