Plenum 01.09.16

Kommt vorbei und engagiert euch gemeinsam mit uns! Wir besprechen (vorallem) hochschulpolitische Themen und freuen uns immer über neue Gesichter! Wir treffen uns in den Semesterferien alle zwei Wochen donnerstags um 19:30 in S203 in der alten Mensa (Lageplan siehe unten).

hier nochmal in aller Kürze:
Was? Plenum der Juso HSG Köln
Wann? 01.09.2016 um 19:30
Wo? S203(um die Ecke vom AStA-Café in der alten Mensa)

Unter diesem Link ist ein Lageplan zu finden:
Lageplan alte Mensa

Achtung! Der Eingang für die Seminarräume (unter anderem auch S203) der alten Mensa erfolgt über den Seiteneingang in der Willhelm-Waldeyer Straße.

Plenum am 18.08.2016

Hiermit möchten wir euch herzlich zu unserem nächsten Plenum der Juso HSG einladen! Dieses findet am 18.08. um 19:30 in S203 in der alten Mensa statt(Wegbeschreibung siehe unten). Gemeinsam besprechen wir (vor allem) hochschulpolitische Themen.

hier nochmal in aller Kürze:
Was? Plenum der Juso HSG Köln
Wann? 18.08.2016 um 19:30
Wo? S203(um die Ecke vom AStA-Café in der alten Mensa)

Unter diesem Link ist ein Lageplan zu finden:
Lageplan Uni Köln (alte Mensa)

Achtung! Der Eingang für die Seminarräume (unter anderem auch S203) der alten Mensa erfolgt über den Seiteneingang in der Willhelm-Waldeyer Straße.

Bericht Abschlussgrillen

Am 23.07.2016 fand das Abschlussgrillen der Juso HSG statt. Nach eher schlechtem Wetter im Laufe des Tages entschied man sich das Abschlussgrillen in den Raum S203 beziehungsweise davor zu verlegen um bei einem eventuellen Regen gewappnet zu sein. Nach und nach trudelten die Mitglieder der HSG ein und begann einen gemütlichen Abend mit dem Grillteil. Ein kulinarisches Highlights waren sicherlich die Datteln im Speckmantel zubereitet durch unser Mitglied Paula. Der Abend wurde schließlich mit einigen Runden Flunkyball und Flipcup abgerundet.

Unser nächtes Treffen ist das Plenum am 04.08. um 19:30 in der alten Mensa in S203 (um die Ecke vom AStA-Café). Kommt vorbei!

Antisemitismus ist kein Thema (mehr)?

Heute sehen wir uns gezwungen, ein ernstes Thema anzusprechen. Ein Mitglied der Juso-HSG, das uns auch mit Rat und Tat bei der AStA-Arbeit zur Seite steht, wurde in dieser Woche abends bespuckt und als „Zionistenschwein“ beschimpft. Das wirkt im ersten Moment nicht schlimm? Stellt euch vor, ihr lauft abends durch den Supermarkt und werdet von jetzt auf gleich angesprochen, man spuckt euch mitten ins Gesicht und beleidigt euch dazu. Ganz ehrlich, da wird uns anders. Wir haben Gänsehaut und zeigen uns allesamt erschüttert in dem Glauben an Toleranz und die Gesellschaft.

Immerwieder sind Gruppen und Personen, die sich gegen Antisemitismus einsetzten, in Deutschland massiven Anfeindungen und Übergriffen ausgesetzt.

Wir lassen uns von solchen Attacken jedoch nicht einschüchtern und werden weiter gegen jeden Antisemitismus kämpfen!

Semesterabschlussgrillen am 23.07. ab 17 Uhr

Ihr wolltet uns schon immer mal kennenlernen?
Am besten noch in gemütlicher Atmosphäre bei einem Kaltgetränk und/oder etwas Gegrilltem?
Oder begießt einfach nur eure geschriebenen Klausuren oder atmet in der Klausurenphase mal kurz auf. Denn auch dieses Semester wird sein Ende nehmen, aber die Erinnerungen an einen guten, Bier-reichen Abend werden fortbestehen.
Dann kommt zum Semesterabschlussgrillen am 23.07. um 17 Uhr  auf der Uniwiese hinter der Chemie! Wir freuen uns auf Dich 🙂
Juso HSG Köln beim Grillen

Nachbericht „One Dream, One Goal“

Nachher-Teamfoto

Am 3. Juni machten sich einige Mitglieder (Leon, Lena, Doğuş, Paula, Ben, Marc und Coach Susanna) der Juso Hochschulgruppe auf zu „One Dream – One Goal“ nach Montabour in Rheinland-Pfalz. Dieses integrative Fußballturnier wurde von unserem Mitglied Marcel mitorganisiert. Es wurde zu Gunsten von Geflüchteten bzw. drei Einrichtungen, die sich in diesem Rahmen engagieren, ausgetragen. Allerdings wurde nicht nur für Geflüchtete gekickt, sondern es nahmen auch drei Teams aus Geflüchteten aus der näheren Umgebung an dem Turnier teil. Nachdem der Großteil der Gruppe Freitagnachmittag mit einem Fernbus den Weg von Köln nach Montabaur einschlug und man nach einer circa einstündigen Busfahrt in Montabaur ankam, holte uns Marcel vom Bahnhof ab. Nach unserer Ankunft in der Turnhalle des Mons-Tabor Gymnasiums, machten wir uns auf den Weg zur Eröffnungsfeier. Diese begannen mit Grußwörtern der Bürgermeisterin von Montabaur und dem Schulleiter des Mons-Tabor Gymnasiums. Anschließend stellte das Organisationsteam die drei Spendenziele vor. Die Eröffnungsfeier wurde durch Klavierspiel eines Geflüchteten abgerundet, der Abend mit einem Grillevent abgeschlossen. Einige Party-Animals der Juso HSG ließen es sich jedoch nicht nehmen, sich zu später Stunde noch das ein oder andere Kaltgetränk zu genehmigen und die Konkurrenz schon einmal vorab zum Kicken herauszufordern.

Kaltgetränke

Am nächsten Morgen startete man um 7 Uhr recht früh in den Tag und begann ihn mit einem gemeinsamen Frühstück, um im Anschluss in eine Workshopphase mit Vorträgen, Filmvorführungen oder Ähnlichem teil. Ab 11 Uhr begann schließlich das Turnier, kurz zuvor waren noch Felix und Kathi zum Team gestoßen. Im ersten Spiel starteten wir mit der Startaufstellung aus Torwart Ben, Leon, Doğuş, Paula, Felix und Lena. Wir schlugen uns wacker gegen den ersten Gegner (Team X) und kassierten erst in den letzten 30 Sekunden einen ärgerlichen Treffer, nachdem Ben zuvor viele starke Bälle halten konnte.

Ben

Im zweiten Spiel trafen wir auf das Team #IHML und starteten mit gleicher Formation. In diesem Spiel sahen wir allerdings kein Land und ging mit 0:4 baden. Coach Susanna motivierte unser Team anschließend nochmal für das letzte Gruppenspiel, vor dem allerdings bereits feststand, dass das Viertelfinale nicht mehr zu erreichen war. Auch im abschließenden Spiel der Vorrunde gegen die „barmherzigen Sprinter“ nicht an die couragierte Leistung des ersten Spiels anknüpfen und verloren mit 0:3. So wurden wir Vierter in einer relativ starken Gruppe und zog in die Zwischenrunde um die Plätze 13-16 ein.
Hier ergab es sich, dass das Team der Student*innen Köln bereits aufgegeben hatte. Dadurch gewannen wir unser erstes Spiel (wenn auch kampflos :)).

Freude

Nachdem die Straßen-Ninjas im Parallelspiel die Wilden Mädchen bezwungen hatten, kam es im Spiel um Platz 13 zur bist dato besten Leistung des Hochschulgruppenteams: Susanna änderte erfolgreich die Aufstellung und stärkte so die Offensive. Nach circa 5 Minuten gingen wir – nicht unverdient – durch Doğuş in Führung und versuchten anschließend, diesen Vorsprung zu verteidigen. Das gelang uns allerdings nicht allzu lang: Die Straßenninjas spielten nun ihre fußballerische Überlegenheit aus und kamen verdient zum Ausgleich. Anschließend daran jedoch entdeckten wir unseren Kampfgeist zurück und drückten auf das Siegtor, das Felix schließlich zwei Minuten vor Ende der Partie gelang, Von da an verteidigten wir den Sieg und schlossen das Turnier glorreich mit dem 13.Platz ab!
Neben einer Menge Spaß für die Juso Hochschulgruppe nahmen wir auch einen Pokal mit zurück nach Köln. Wir bedanken uns bei Marcel und dem „One Dream – One Goal“- Organisationsteam für dieses tolle Turnier und würden uns über eine erneute Einladung nächstes Jahr sehr freuen!

Vorher Teamfoto

Die SPD und ihr Verhältnis zum Antisemitismus und zu Israel

Eine Podiumsdiskussion mit Dr. Kristina Meyer, Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts, und Dr. Sebastian Voigt, Institut für Zeitgeschichte

Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Bonn, desBündnis gegen Antisemitismus – BgA Köln und der Juso Hochschulgruppe Köln

Die beiden ReferentInnen werden kurze Inputs geben. Dr. Sebastian Voigt wird den Zeitraum bis 1945 bearbeiten und dabei das Verhältnis der SPD zum Antisemitismus behandeln. In diesem Zeitraum war die Sozialdemokratie eine starke Gegnerin des Antisemitismus, allerdings waren die SozialdemokratInnen auch nicht frei von dem die Gesellschaft prägenden Ressentiment. Dr. Kristina Meyer wird sich mit dem Zeitraum nach 1945 befassen und das Verhältnis der SPD zu Israel behandeln. Die Sozialdemokratie stand für eine Verständigung mit Israel und eine offensiven Umgang mit der Vergangenheit. Auch zu vergangenheitspolitisch unbelasteten Führungsfiguren wie Bundeskanzler Willy Brandt waren die Beziehungen allerdings nicht immer spannungsfrei, da diese für einen Ausgleich mit der PLO und der Fatah eintraten, als diese noch Terrororganisationen waren. Unter Bundeskanzler Helmut Schmidt, der im II. Weltkrieg Wehrmachtsoffizier war, spitzten sich die Spannungen zu.

An die knapp vorgetragenen Thesen wird eine Diskussion, moderiert von Dr. Johannes Platz anschließen.

Sebastian Voigt, Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte in München, wurde an der Universität Leipzig bei Dan Diner mit einer Arbeit über den „Jüdischen Mai 1968″ in Frankreich promoviert, einer gedächtnisgeschichtlichen Studie über das Verhältnis dreier prominenter jüdischer Akteure zur NS-Vergangenheit und den Auswirkungen auf ihr Engagement im Mai 1968. Kristina Meyer, wissenschaftliche Geschäftsführerin des „Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts“, wurde an der Universität Jena bei Norbert Frei über das Verhältnis der Sozialdemokratie zur NS-Vergangenheit promoviert und hat sich dabei intensiv mit der Nachkriegsgeschichte der Sozialdemokratie befasst.

Montag, 20. Juni 2013, 19-21 Uhr, Universität Köln, Raum HS XIII