Nachbericht „One Dream, One Goal“

Nachher-Teamfoto

Am 3. Juni machten sich einige Mitglieder (Leon, Lena, Doğuş, Paula, Ben, Marc und Coach Susanna) der Juso Hochschulgruppe auf zu „One Dream – One Goal“ nach Montabour in Rheinland-Pfalz. Dieses integrative Fußballturnier wurde von unserem Mitglied Marcel mitorganisiert. Es wurde zu Gunsten von Geflüchteten bzw. drei Einrichtungen, die sich in diesem Rahmen engagieren, ausgetragen. Allerdings wurde nicht nur für Geflüchtete gekickt, sondern es nahmen auch drei Teams aus Geflüchteten aus der näheren Umgebung an dem Turnier teil. Nachdem der Großteil der Gruppe Freitagnachmittag mit einem Fernbus den Weg von Köln nach Montabaur einschlug und man nach einer circa einstündigen Busfahrt in Montabaur ankam, holte uns Marcel vom Bahnhof ab. Nach unserer Ankunft in der Turnhalle des Mons-Tabor Gymnasiums, machten wir uns auf den Weg zur Eröffnungsfeier. Diese begannen mit Grußwörtern der Bürgermeisterin von Montabaur und dem Schulleiter des Mons-Tabor Gymnasiums. Anschließend stellte das Organisationsteam die drei Spendenziele vor. Die Eröffnungsfeier wurde durch Klavierspiel eines Geflüchteten abgerundet, der Abend mit einem Grillevent abgeschlossen. Einige Party-Animals der Juso HSG ließen es sich jedoch nicht nehmen, sich zu später Stunde noch das ein oder andere Kaltgetränk zu genehmigen und die Konkurrenz schon einmal vorab zum Kicken herauszufordern.

Kaltgetränke

Am nächsten Morgen startete man um 7 Uhr recht früh in den Tag und begann ihn mit einem gemeinsamen Frühstück, um im Anschluss in eine Workshopphase mit Vorträgen, Filmvorführungen oder Ähnlichem teil. Ab 11 Uhr begann schließlich das Turnier, kurz zuvor waren noch Felix und Kathi zum Team gestoßen. Im ersten Spiel starteten wir mit der Startaufstellung aus Torwart Ben, Leon, Doğuş, Paula, Felix und Lena. Wir schlugen uns wacker gegen den ersten Gegner (Team X) und kassierten erst in den letzten 30 Sekunden einen ärgerlichen Treffer, nachdem Ben zuvor viele starke Bälle halten konnte.

Ben

Im zweiten Spiel trafen wir auf das Team #IHML und starteten mit gleicher Formation. In diesem Spiel sahen wir allerdings kein Land und ging mit 0:4 baden. Coach Susanna motivierte unser Team anschließend nochmal für das letzte Gruppenspiel, vor dem allerdings bereits feststand, dass das Viertelfinale nicht mehr zu erreichen war. Auch im abschließenden Spiel der Vorrunde gegen die „barmherzigen Sprinter“ nicht an die couragierte Leistung des ersten Spiels anknüpfen und verloren mit 0:3. So wurden wir Vierter in einer relativ starken Gruppe und zog in die Zwischenrunde um die Plätze 13-16 ein.
Hier ergab es sich, dass das Team der Student*innen Köln bereits aufgegeben hatte. Dadurch gewannen wir unser erstes Spiel (wenn auch kampflos :)).

Freude

Nachdem die Straßen-Ninjas im Parallelspiel die Wilden Mädchen bezwungen hatten, kam es im Spiel um Platz 13 zur bist dato besten Leistung des Hochschulgruppenteams: Susanna änderte erfolgreich die Aufstellung und stärkte so die Offensive. Nach circa 5 Minuten gingen wir – nicht unverdient – durch Doğuş in Führung und versuchten anschließend, diesen Vorsprung zu verteidigen. Das gelang uns allerdings nicht allzu lang: Die Straßenninjas spielten nun ihre fußballerische Überlegenheit aus und kamen verdient zum Ausgleich. Anschließend daran jedoch entdeckten wir unseren Kampfgeist zurück und drückten auf das Siegtor, das Felix schließlich zwei Minuten vor Ende der Partie gelang, Von da an verteidigten wir den Sieg und schlossen das Turnier glorreich mit dem 13.Platz ab!
Neben einer Menge Spaß für die Juso Hochschulgruppe nahmen wir auch einen Pokal mit zurück nach Köln. Wir bedanken uns bei Marcel und dem „One Dream – One Goal“- Organisationsteam für dieses tolle Turnier und würden uns über eine erneute Einladung nächstes Jahr sehr freuen!

Vorher Teamfoto

Über Michael Schema

Hallo, ich bin Schema - Finanzer (also Kassenwart) der Juso HSG an der Universität zu Köln und zudem der Politikreferent im aktuellen AStA. Ich lebe das Internet, Reisen und trinke jede Menge Tee. Du findest mich auch auf Facebook und auch auf Twitter.

 

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