Archiv für den Monat: November 2015

Themenabend: Studierenden-Küche

Kurz vor der anstrengenden Wahlkampfzeit schien es uns nochmal Zeit für einen gemütlichen Abend, der trotzdem im Zeichen inhaltlicher Arbeit stehen sollte.

Wir wollten uns dem Konzept einer Studierenden-Küche widmen, allerdings nicht in einer trockenen Diskussion, sondern in Form eines gemeinsamen Kochabend. Neben Grünkernbratlingen wurden unter anderem Guacamole und Spundekäs gemeinsam aus frischen Zutaten zubereitet. Während die Kochroutiniers Gelegenheit erhielten Rezepte auszutauschen, musste der ein oder andere Erstsemester zunächst lernen, wie eine Zwiebel möglichst einfach und gleichmäßig geschnitten wird. Beim anschließenden gemeinsamen Essen diskutierten wir dann über die Einführung einer Küche für Student*innen.

Die Studi-Küche soll vor allem Student*innen von außerhalb und denjenigen mit winzigen Einbauküchen die Möglichkeit geben, gemeinsam mit Freund*innen zu kochen und zu essen, gleichzeitig aber auch eine Alternative zur Mensa darstellen. Bis dahin sind allerdings noch eine Menge Aufgaben zu bewältigen, zum Beispiel die Suche nach passenden Räumlichkeiten, die Organisation der Betreuung und Reinigung, sowie der Umfang und die Finanzierung der Einrichtung.

Du hast selber Interesse an einer Studi-Küche oder Ideen zur Umsetzung? Zögere nicht uns eine Nachricht zu senden: facebook.com/jusohsgkoeln

Stupa-Anträge (fast) einstimmig beschlossen

Unsere Anträge zur Vertretung für Studierende mit Kind und der Plastikreduktion sind bei der letzten Studierendenparlamentssitzung am 09. November (fast) einstimmig beschlossen worden.

Die Schaffung eines autonomen Elternreferates wurde zwar nicht direkt umgesetzt, wird aber mit dem nächsten Haushalt (ab 01.04.2016) kommen. Bis dahin wird die Vertretung der Studierenden mit Kind in Form eines Arbeitskreises realisiert, ein erstes Treffen findet bereits am 30.11. statt. Wir freuen uns, dass unserem Antrag nachgekommen wird und er in dieser leicht abgeänderten Form einstimmig beschlossen wurde.

Unser Antrag zur Plastikreduktion, in dem wir unter anderem forderten, die Plastikdeckel der To-Go-Kaffeebecher durch Pappdeckel zu ersetzen, wurde bei 3 Enthaltungen angenommen. Gestrichen wurde lediglich der Antragspunkt zur Preiserhöhung der Wegwerfbecher – wir hatten gefordert, diese Möglichkeit offen zu alten, um die Studierenden zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen anzuhalten.

 

 

Wahlen zum Studierendenparlament 2015

Vom 7. bis zum 11. Dezember 2015 wird an der Universität zu Köln ein neues Studierendenparlament gewählt. Natürlich haben wir als Juso-Hochschulgruppe auch einen Wahlvorschlag eingereicht. Bei der Auslosung der Listenplätze wurde uns Listenplatz 5 zugelost. Folgende Kandidat*innen werben bei der Wahl um Euer vertrauen:

1 Letzelter, Katharina „Kathi“
2 Ruppert, Benedikt „Ben“
3 Risius, Paula
4 Hajisharif, Danyal
5 Ahlen, Imke
6 Bau, Michael „Lilly“
7 Zameni, Betsabeh
8 Kelemen, Laszlo
9 Thomas, Jana
10 Al Aych, Mohamad
11 Dick, Anastasia
12 Chardey, Ben
13 Midey, Laura
14 Schnepper, Patrick
15 Mbassi Lele, Ysaline
16 Gehlen, Nicolai
17 Weber, Lisa
18 Rauch, Leon
19 Putschies, Jessica
20 Burchard, Jan
21 Müller, Christiane
22 Winkel, Lukas
23 Hofbauer Perez, Maria
24 Hacke, Peter
25 Meyer, Leonie
26 Daher, Abdul Mateen
27 Michaelis, Helen
28 Güleryüz, Dogus
29 Großmann, Rebecca
30 Söns, Daniel
31 Scherb, Angelika
32 Nzanza, Lusalla
33 Jonelat, Janine
34 Scheidegg, Marc
35 Tubbesing, Jana
36 Safavi, Farshad
37 Zameni, Bahareh
38 Wilhelm, Philipp
39 Winkler, Eileen
40 Reulein, Simon
41 Peisker, Isabell
42 Ahlering, Tobias
43 Mudimu, Emilene
44 Müller, Marcel
45 Zare, Susan
46 Rüßmann, Lukas-Joel
47 Adib Eslamieh, Fariba
48 Bloch, Philip
49 Askari Kamran, Artemis
50 Argomand Khageh, Sascha Bijan
51 Ghanbarzadeh, Zahra
52 Soltani Hosseini, Ehsan
53 Li, You
54 Nesaei, Darman
55 Kobakhidze, Tamari
56 Van Dawen, Robert
57 Altinsoy, Yasin
58 Gonzalez-Tejon, Luziano
59 Orth, Jonas
60 Bützler, Bodo
61 Hellmann, Nicholas
62 Hagedorn, Marcel
63 Delahaye, Matthias
64 Wilms, Sebastian
65 Schema, Michael
66 Pranghe, Florian
67 Kohl, Christopher

Themenabend: Studi-Küche

Wir kochen gemeinsam! Aber nicht einfach nur, weil es lecker ist, sondern weil wir dabei etwas besprechen wollen.

Einige von euch kennen vielleicht das Problem: Gemeinsam mit Freunden zu kochen scheitert vielleicht nicht unbedingt am Vorhandensein einer Küche, aber bei Wuchermieten innerhalb Kölns hat nicht jede*r genug Platz, um mehr als zwei Freund*innen zu empfangen.

Daher möchten wir gemeinsam über das Konzept einer Studi-Küche sprechen. Mit mobilen Herdplatten und frischen Zutaten kochen wir zusammen und diskutieren, wie man so eine Idee umsetzen und organisieren könnte.

Kommt vorbei und lasst es euch schmecken!
Wir treffen uns am 26. November um 19:30 Uhr in Raum S 202 in der alten Mensa (Universitätsstraße 16b)

Kennenlernabend

Lernt uns, die Juso Hochgruppe, in entspannter Atmosphäre im Berrenrather (Berrenrather Straße 330) kennen. Dort kann man in lockerer Runde bei Speisen und Getränken über die ein oder anderen politische Themen reden und unsere Position als Hochschulgruppe sowie uns kennenlernen.

Wenn ihr jetzt Lust habt kommt vorbei! Wir freuen uns sehr auf euch.

Wir treffen uns um 19:30 Uhr im Berrenrather (Berrenrather Str. 330, 50937 Köln)

Themenabend: Politik in der Musik

„You and me will all go down in history
With a sad statue of liberty
And a generation that didn’t agree“
– System of a Down

Dass Politik und Musik eng miteinander zusammenhängen, zeigt sich immer wieder. In bestimmten Epochen wird bzw. wurde Musik durch Politiker*innen instrumentalisiert – etwa im Nationalsozialismus, aber auch in der DDR. Einige kennen vielleicht noch die Schulhof-CDs, die die NPD auf deutschen Schulhöfen verteilen ließ.

Auf der anderen Seite nutzen auch Musiker*innen die Musik zur künstlerischen Aufarbeitung eigener Erlebnisse, so beispielsweise im Free Jazz; oder auch, um ein ganz aktuelles Beispiel zu nennen, Karoline Kebekus mit ihrem gegen Neonazis gerichteten Song „Wie blöd Du bist“. Nicht zu vergessen sind natürlich die Protestlieder bzw. Protestsongs, die beispielsweise Arbeiter*innenbewegungen sangen.

Wir gehen einmal quer durch die Geschichte, sprechen über verschiedene Beispiele „politischer“ Musik und über bestimmte „Formen“, in denen das Politische an der Musik sich zeigt: Text, Melodie, Rhythmus.

Wir treffen uns am 12. November um 19:30 Uhr in Raum S 203 in der alten Mensa (Universitätsstraße 16).

Antrag: Schaffung eines Autonomen Referats für (werdende) Eltern*

Den folgenden Antrag stellen wir zwar nicht als Hochschulgruppe, sondern als Einzelpersonen, gemeinsam mit einigen Studierenden mit Kind. Nichtsdestotrotz kommen viele der hochschulpolitisch aktiven Unterstützer*innen aus der Juso Hochschulgruppe, weshalb wir den Antrag dennoch auf unserer Homepage veröffentlichen. Besprochen wird der Antrag voraussichtlich am kommenden Montag, den 09.11.2015. Wir hoffen auf Unterstützung der anderen Hochschulgruppen!

Antrag: Schaffung eines Autonomen Referats für (werdende) Eltern*

Zu beschließen:

Das Studierendenparlament beschließt die Aufnahme eines Autonomen Referats für Studierende mit Kind und werdende Eltern* an der Universität zu Köln.

Begründung:

Studierende mit Kind und werdende Eltern* benötigen eine starke Stimme in der Studierendenschaft: Ihre eigene! Ihre Situation ist in vielen Belangen mit besonderen Herausforderungen verbunden, was beispielsweise die finanzielle Situation und die Studienorganisation, aber auch die prüfungsrechtlichen Spezifika, die Infrastruktur an der Universität, die Betreuungsmöglichkeiten und viele weitere Punkte betrifft. Insbesondere in den ersten Lebensjahren, aber grundsätzlich bis zur Vollendung der Schulzeit (und sogar darüber hinaus) stellen sich Studierenden mit Kind je nach Alter des Kindes verschiedene Herausforderungen, die allesamt bewältigt werden müssen.

Zwar wird auch im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) die Situation Studierender mit Kind immer wieder thematisiert, doch die Arbeit an diesem Thema bedarf einer höheren Kontinuität als diese von potenziell jährlich wechselnden ASten gewährleistet werden kann. Zudem arbeiten im AStA vornehmlich Studierende ohne Kind, welche die Schwierigkeiten der Studierenden mit Kind bzw. werdenden Eltern* nicht aus erster Hand kennen und entsprechend – wenn überhaupt – nur mit Verzögerung auf aktuelle Hürden eingehen können. Darüber hinaus sind einige Themen, wie beispielsweise die speziellen finanziellen Regelungen, die für Studierende mit Kind gelten, höchst komplex, sodass die Einarbeitung eine geraume Zeit in Anspruch nimmt. Die Beratung und Arbeit zum Thema Studieren mit Kind zumindest in Teilen in ein Autonomes Referat auszulagern vermindert somit das Risiko der Weitergabe von Halbwissen und ermöglicht eine kontinuierlich kompetente Arbeit.

Dass Studierende mit Kind gern etwas verändern wollen und viele Ideen haben, zeigt sich in vielen Punkten. Beispielsweise gibt es immer wieder facebook-Diskussionen in den Gruppen für Studierende mit Kind an der Universität zu Köln, in denen Studierende mit Kind Forderungen und Probleme, die sich ihnen stellen, ganz offen ansprechen. Diese Probleme werden allerdings in Ermangelung einer festen Anlaufstelle nie weitergehend verfolgt, und somit bleibt die Situation der Studierenden mit Kind quasi unverändert. Das sollte nicht so sein.

Seit einigen Jahren arbeitet eine Gruppe Studierender mit Kind, die „Akademische Elternvertretung“ (AEV), als eingetragener Verein (ohne Mitgliedsbeiträge) an der Situation Studierender mit Kind. Die AEV ist unter anderem auch Teil der AG Studieren mit Kind, in der sich die Anlauf- und Beratungsstellen, die zu diesem Thema arbeiten, koordinieren. Die Arbeit der AEV ist jedoch zuletzt durch die Studienabschlüsse vieler Mitglieder etwas eingeschlafen, und ohne festen Raum und Budget wird die kontinuierliche Arbeit der Studierenden mit Kind erschwert. Ohne Kontinuität jedoch ist es zum einen schwer, neue Interessierte zur Mitarbeit zu motivieren, zum anderen ist es aber auch sehr schwierig, als Anlaufstelle für Studierende mit Kind und werdende Eltern* dauerhaft wahrgenommen zu werden. Da aber gerade Studierende mit Kind die Schwierigkeiten und Hürden der Universität aus erster Hand kennen, würde es der Gesamtheit der Studierenden mit Kind und werdenden Eltern* gut tun, wenn sich ein Autonomes Referat als feste Instanz etablieren und zur Anlaufstelle werden würde. Ein fester Raum und ein Budget würden diesen Prozess vereinfachen. Derzeit ist die AEV in Ermangelung eigener finanzieller Ressourcen finanziell oft auf Kooperationen mit dem AStA und weiteren Institutionen angewiesen, was so weder sein noch bleiben sollte. Das Konzept einer bzw. der Akademischen Elternvertretung ist unterstützenswert und sollte entsprechend auch vom Studierendenparlament dauerhaft unterstützt werden.

Zwar sind mit der psycho-sozialen Beratung des KStW, das Büro der Gleichstellungsbeauftragten, der Zentralen Studienberatung und weiteren Anlaufstellen bereits viele verschiedene Angebote gegeben. Abgesehen davon, dass die „Betroffenenperspektive“ den Mitarbeitenden in diesen Stellen fehlt, sind die Angestellten dieser Stellen neben den Beratungen jedoch oft zeitlich so eingespannt, dass das Angehen der Schwierigkeiten und Hindernisse gar nicht oder nur in sehr langsamem Tempo möglich ist. Nur ein Beispiel: Aus dem AStA ging am 02.04.2015 eine Mail an die Universitätsver(w)altung, dass die Liste der Wickeltische, die sich auf der Universitäts-Homepage findet (http://verwaltung.uni-koeln.de/abteilung23/content/studierende_mit_kindern/weitere_wickelmoeglichkeiten/), veraltet sei. Stand heute (15.10.2015), also über ein halbes Jahr später, ist die Liste immer noch nicht aktualisiert. Dieser spezifische Fall ist nur symptomatisch für eine Reihe von Schwierigkeiten zu verstehen. Gerade weil aber die „Profis“ der Uni keine Zeit haben, die strukturellen Schwierigkeiten aufzudecken und anzugehen, ist es wichtig, genau denjenigen Studierenden eine Stimme zu geben, die davon betroffen sind. Das fängt bei Wickeltischen an und endet damit, dass die Krankheit des Kindes prüfungsrechtlich mit der Krankheit des studierenden Elternteils gleichgestellt wird – und zwar in allen Prüfungsordnungen.

Ein weiteres Beispiel dafür, dass die Universität sich zwar bemüht, aber nicht mit Studierenden mit Kind spricht, ist das Eltern-Kind-Zimmer an der Humanwissenschaftlichen Fakultät. Grundsätzlich ist es zwar begrüßenswert, dass ein solches Zimmer existiert. Wenn der nächste Wickeltisch aber inklusive Kind anziehen, sich selbst anziehen, alles zusammenräumen und dem Weg an sich fast zehn Minuten entfernt ist und nicht etwa ein Wickeltisch auf der Toilette der Etage eingerichtet wurde, wurde leider zu kurz gedacht. Wenn ein AStA diese Themen anspricht, so er sie denn auf dem Schirm haben sollte, was auch nicht gerade einfach ist, ist das allerdings nicht halb so glaubwürdig wie wenn Studierende mit Kind ihre eigenen Bedürfnisse vertreten. Hierzu müssen sie ermutigt und befähigt werden. Ein Autonomes Referat für Eltern* zu schaffen ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Antragsteller*innen:

  • Gruppe „Hochschulpolitisch Aktive“ (in Reihenfolge des Unterzeichnens):

Paula Risius, Patrick Schnepper, Christiane Müller, Christopher Kohl, Michael Schema, Benedikt Ruppert, Katharina Letzelter, Florian Pranghe, Michael Bau

  • Gruppe „Akademische Elternvertretung“ und „potenzielle Mitarbeiter*innen“:

Laura Antonella Brings (Vorstand AEV), Stephanie Wu (Vorstand AEV), Jelena Jansen, Marie Alefeld, Nora Kelb, Isabelle Löffler, Jennyfer Seeliger, Lilian Bromen, Rabea Pfeifer

  • Gruppe „Weitere (werdende) Eltern*, die sich ein autonomes Referat wünschen würden“:

Kerstin-Nicole Steffens, Eric Zöller, Olivia Hain, Stephanie Alexandra Jahnz, Denitsa Angelova Sebbar