Alle Beiträge von schnepper

Antisemitismus ist kein Thema (mehr)?

Heute sehen wir uns gezwungen, ein ernstes Thema anzusprechen. Ein Mitglied der Juso-HSG, das uns auch mit Rat und Tat bei der AStA-Arbeit zur Seite steht, wurde in dieser Woche abends bespuckt und als „Zionistenschwein“ beschimpft. Das wirkt im ersten Moment nicht schlimm? Stellt euch vor, ihr lauft abends durch den Supermarkt und werdet von jetzt auf gleich angesprochen, man spuckt euch mitten ins Gesicht und beleidigt euch dazu. Ganz ehrlich, da wird uns anders. Wir haben Gänsehaut und zeigen uns allesamt erschüttert in dem Glauben an Toleranz und die Gesellschaft.

Immerwieder sind Gruppen und Personen, die sich gegen Antisemitismus einsetzten, in Deutschland massiven Anfeindungen und Übergriffen ausgesetzt.

Wir lassen uns von solchen Attacken jedoch nicht einschüchtern und werden weiter gegen jeden Antisemitismus kämpfen!

Die SPD und ihr Verhältnis zum Antisemitismus und zu Israel

Eine Podiumsdiskussion mit Dr. Kristina Meyer, Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts, und Dr. Sebastian Voigt, Institut für Zeitgeschichte

Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Bonn, desBündnis gegen Antisemitismus – BgA Köln und der Juso Hochschulgruppe Köln

Die beiden ReferentInnen werden kurze Inputs geben. Dr. Sebastian Voigt wird den Zeitraum bis 1945 bearbeiten und dabei das Verhältnis der SPD zum Antisemitismus behandeln. In diesem Zeitraum war die Sozialdemokratie eine starke Gegnerin des Antisemitismus, allerdings waren die SozialdemokratInnen auch nicht frei von dem die Gesellschaft prägenden Ressentiment. Dr. Kristina Meyer wird sich mit dem Zeitraum nach 1945 befassen und das Verhältnis der SPD zu Israel behandeln. Die Sozialdemokratie stand für eine Verständigung mit Israel und eine offensiven Umgang mit der Vergangenheit. Auch zu vergangenheitspolitisch unbelasteten Führungsfiguren wie Bundeskanzler Willy Brandt waren die Beziehungen allerdings nicht immer spannungsfrei, da diese für einen Ausgleich mit der PLO und der Fatah eintraten, als diese noch Terrororganisationen waren. Unter Bundeskanzler Helmut Schmidt, der im II. Weltkrieg Wehrmachtsoffizier war, spitzten sich die Spannungen zu.

An die knapp vorgetragenen Thesen wird eine Diskussion, moderiert von Dr. Johannes Platz anschließen.

Sebastian Voigt, Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte in München, wurde an der Universität Leipzig bei Dan Diner mit einer Arbeit über den „Jüdischen Mai 1968″ in Frankreich promoviert, einer gedächtnisgeschichtlichen Studie über das Verhältnis dreier prominenter jüdischer Akteure zur NS-Vergangenheit und den Auswirkungen auf ihr Engagement im Mai 1968. Kristina Meyer, wissenschaftliche Geschäftsführerin des „Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts“, wurde an der Universität Jena bei Norbert Frei über das Verhältnis der Sozialdemokratie zur NS-Vergangenheit promoviert und hat sich dabei intensiv mit der Nachkriegsgeschichte der Sozialdemokratie befasst.

Montag, 20. Juni 2013, 19-21 Uhr, Universität Köln, Raum HS XIII

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Liebe Genoss*innen,

hiermit laden wir fristgerecht zur nächsten Jahreshauptversammlung (JHV) der Juso Hochschulgruppe Köln ein. Die JHV wird am Samstag, den 02. April 2016 ab voraussichtlich 11 Uhr stattfinden. Da ich bislang von der für die Raumverwaltung zuständigen Person keine Rückmeldung erhalten habe, kann ich derzeit allerdings weder einen Raum nennen noch die genaue Uhrzeit zu 100% garantieren. Etwaige Änderungen teile ich euch allerdings alsbald möglich mit.

Als Tagesordnung wird vorgeschlagen:

00. Begrüßung, Vorstellungsrunde (falls gewünscht), Wahl der Redeleitung, Wahl der*des Protokollantin*en, Wahl der Tagesordnung, weitere Formalia

01. Bericht des Sprecher*innenrats

02. Wahl einer Mandatsprüfungs- und Zählkommission

03. Entlastung des Sprecher*innenrats

04. Festlegung der Größe des Sprecher*innenrats

05. Vorstellung und Wahl des Sprecher*innenrats

06. Wahl der Delegierten für das BKT

07. Wahl der Delegierten für das LKT

08. Anträge

09. Verschiedenes

10. Singen der „Internationalen“

Gemäß §2 „Aushändigung der Satzung und der Geschäftsordnung“ der GO verschicken wir hiermit die Links für die derzeit gültige Satzung: http://juso-hsg.uni-koeln.de/wer-wir- sind/satzung/ und die Geschäftsordnung: http://juso-hsg.uni-koeln.de/wer-wir- sind/geschaeftsordnung/ sowie zum Liedtext der „Internationalen“: http://juso-hsg.uni-koeln.de/liedtext-der-internationalen/ .

Der Sprecher*innenrat würde sich freuen, möglichst viele von euch bei der JHV begrüßen zu dürfen.

Keinen Raum für Antisemitismus!

Am kommenden Samstag, den 27.02.2016 laden die „Freunde der DFLP in Deutschland“ zur Veranstaltung „Solidarität mit der Intifada in Palästina“ ins Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln ein. Gefeiert werden soll das 47jährige Bestehen der antisemitischen und terroristischen „Demokratischen Front zur Befreiung Palästi­nas“. Dagegen protestiert das Bündnis gegen Anti­semitismus Köln ab 15:30 Uhr mit einer Kund­gebung vor dem Veranstaltungsort.

Die DFLP ist seit ihrer Gründung für verschie­dene antisemitische Terroranschläge gegen den Staat Israel und seine Bevölkerung verantwort­lich. Das Ma’alot-Massaker ist der blutigste Terro­ranschlag, der von der DFLP durchgeführt wur­de: Am 15. Mai 1974 besetzte ein dreiköpfiges Kommando der DFLP eine Schule im nordis­raelischen Ma’alot. Rund 100 SchülerInnen und LehrerInnen wurden als Geiseln genommen, um arabische TerroristInnen aus israelischer Haft freizupressen. Im Zuge einer Befreiungsaktion durch eine israelische Spezialeinheit töteten die DFLP-TerroristInnen 31 Israelis (darunter 21 Kinder) durch Sprengfallen, mehr als 60 weitere wurden verletzt. Noch im Februar dieses Jahres meldeten sich die „Brigaden des Palästinen­sischen Widerstands“, der militärische Arm der DFLP, mit einem Video aus einem von ihnen gebauten Tunnel, von dem aus „Jihadisten“ den nächsten Krieg gegen Israel vorbereiten und Terroranschläge gegen die israelische Bevölke­rung ausüben wollen. Die Veranstalter solidarisieren sich zudem laut Ankün­digung mit der „Intifada in Palästina“, womit sie sich positiv auf die jüngste Terrorwelle gegen den Staat Israel und seine Bevölkerung beziehen, in deren Verlauf seit April 2015 über 40 Men­schen ermordet wurden.

Um das Jubiläum der Terrororganisation DFLP zu feiern und um „Solidarität mit der Intifada in Palästina“ zu üben, sollen laut Ankündigung unter anderen die „Botschafterin Palästinas in Deutschland“ Dr. Khouloud Daibes und Annet­te Groth, MdB für die Partei die Linke, erschei­nen.

Wir rufen hiertmit dazu auf, mit uns zusammen gegen eine Veranstaltung zu protestieren, die antisemitische Terrororganisationen feiert und unterstützt.

Gegen jeden Antisemitismus!

Aufrufende:
– Bündnis gegen Antisemitismus Köln
– Bonner Arbeitsgemeinschaft der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
– Juso-Hochschulgruppe Köln
– Bündnis gegen Antisemitismus Duisburg
– Mideast Freedom Forum Berlin

 

Themenabend Satire

Vor rund einem Jahr attackierten islamistische Terroristen die Redaktion von „Charlie Hebdo“ und erschossen dortige Mitarbeiter. Die Satirezeitschrift habe ihre Religion mehrfach beleidigt, unter anderem mit Mohammedkarikaturen.

Nicht erst seitdem wird diskutiert, wie weit Satire gehen darf. Die „Titanic“ bildete den ehemaligen Papst Benedikt XVI. mit einem gelben Fleck zwischen den Beinen ab und titelte „Undichte Stelle gefunden!“.

Wo verlaufen die Grenzen des Erträglichen? Wann ist Satire beleidigend und wann ist sie es nicht? Darf Satire alles?

Dies sind nur einige Fragen, über die wir an diesem Abend mit Euch diskutieren möchten. Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Der Themenabend findet am Donnerstag, dem 11. Februar ab 19:30 Uhr in Raum S 203 in der „alten Mensa“ Universitätsstraße 16 statt.

Wahlen zum Studierendenparlament 2015

Vom 7. bis zum 11. Dezember 2015 wird an der Universität zu Köln ein neues Studierendenparlament gewählt. Natürlich haben wir als Juso-Hochschulgruppe auch einen Wahlvorschlag eingereicht. Bei der Auslosung der Listenplätze wurde uns Listenplatz 5 zugelost. Folgende Kandidat*innen werben bei der Wahl um Euer vertrauen:

1 Letzelter, Katharina „Kathi“
2 Ruppert, Benedikt „Ben“
3 Risius, Paula
4 Hajisharif, Danyal
5 Ahlen, Imke
6 Bau, Michael „Lilly“
7 Zameni, Betsabeh
8 Kelemen, Laszlo
9 Thomas, Jana
10 Al Aych, Mohamad
11 Dick, Anastasia
12 Chardey, Ben
13 Midey, Laura
14 Schnepper, Patrick
15 Mbassi Lele, Ysaline
16 Gehlen, Nicolai
17 Weber, Lisa
18 Rauch, Leon
19 Putschies, Jessica
20 Burchard, Jan
21 Müller, Christiane
22 Winkel, Lukas
23 Hofbauer Perez, Maria
24 Hacke, Peter
25 Meyer, Leonie
26 Daher, Abdul Mateen
27 Michaelis, Helen
28 Güleryüz, Dogus
29 Großmann, Rebecca
30 Söns, Daniel
31 Scherb, Angelika
32 Nzanza, Lusalla
33 Jonelat, Janine
34 Scheidegg, Marc
35 Tubbesing, Jana
36 Safavi, Farshad
37 Zameni, Bahareh
38 Wilhelm, Philipp
39 Winkler, Eileen
40 Reulein, Simon
41 Peisker, Isabell
42 Ahlering, Tobias
43 Mudimu, Emilene
44 Müller, Marcel
45 Zare, Susan
46 Rüßmann, Lukas-Joel
47 Adib Eslamieh, Fariba
48 Bloch, Philip
49 Askari Kamran, Artemis
50 Argomand Khageh, Sascha Bijan
51 Ghanbarzadeh, Zahra
52 Soltani Hosseini, Ehsan
53 Li, You
54 Nesaei, Darman
55 Kobakhidze, Tamari
56 Van Dawen, Robert
57 Altinsoy, Yasin
58 Gonzalez-Tejon, Luziano
59 Orth, Jonas
60 Bützler, Bodo
61 Hellmann, Nicholas
62 Hagedorn, Marcel
63 Delahaye, Matthias
64 Wilms, Sebastian
65 Schema, Michael
66 Pranghe, Florian
67 Kohl, Christopher

Themenabend: Studi-Küche

Wir kochen gemeinsam! Aber nicht einfach nur, weil es lecker ist, sondern weil wir dabei etwas besprechen wollen.

Einige von euch kennen vielleicht das Problem: Gemeinsam mit Freunden zu kochen scheitert vielleicht nicht unbedingt am Vorhandensein einer Küche, aber bei Wuchermieten innerhalb Kölns hat nicht jede*r genug Platz, um mehr als zwei Freund*innen zu empfangen.

Daher möchten wir gemeinsam über das Konzept einer Studi-Küche sprechen. Mit mobilen Herdplatten und frischen Zutaten kochen wir zusammen und diskutieren, wie man so eine Idee umsetzen und organisieren könnte.

Kommt vorbei und lasst es euch schmecken!
Wir treffen uns am 26. November um 19:30 Uhr in Raum S 202 in der alten Mensa (Universitätsstraße 16b)

Kennenlernabend

Lernt uns, die Juso Hochgruppe, in entspannter Atmosphäre im Berrenrather (Berrenrather Straße 330) kennen. Dort kann man in lockerer Runde bei Speisen und Getränken über die ein oder anderen politische Themen reden und unsere Position als Hochschulgruppe sowie uns kennenlernen.

Wenn ihr jetzt Lust habt kommt vorbei! Wir freuen uns sehr auf euch.

Wir treffen uns um 19:30 Uhr im Berrenrather (Berrenrather Str. 330, 50937 Köln)

Themenabend: Politik in der Musik

„You and me will all go down in history
With a sad statue of liberty
And a generation that didn’t agree“
– System of a Down

Dass Politik und Musik eng miteinander zusammenhängen, zeigt sich immer wieder. In bestimmten Epochen wird bzw. wurde Musik durch Politiker*innen instrumentalisiert – etwa im Nationalsozialismus, aber auch in der DDR. Einige kennen vielleicht noch die Schulhof-CDs, die die NPD auf deutschen Schulhöfen verteilen ließ.

Auf der anderen Seite nutzen auch Musiker*innen die Musik zur künstlerischen Aufarbeitung eigener Erlebnisse, so beispielsweise im Free Jazz; oder auch, um ein ganz aktuelles Beispiel zu nennen, Karoline Kebekus mit ihrem gegen Neonazis gerichteten Song „Wie blöd Du bist“. Nicht zu vergessen sind natürlich die Protestlieder bzw. Protestsongs, die beispielsweise Arbeiter*innenbewegungen sangen.

Wir gehen einmal quer durch die Geschichte, sprechen über verschiedene Beispiele „politischer“ Musik und über bestimmte „Formen“, in denen das Politische an der Musik sich zeigt: Text, Melodie, Rhythmus.

Wir treffen uns am 12. November um 19:30 Uhr in Raum S 203 in der alten Mensa (Universitätsstraße 16).