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Universitätswahlen 2016

Vom 12. bis zum 16. Dezember 2016 finden an der Universität zu Köln die alljährlichen Wahlen zu den studentischen und akademischen Organen statt.

Auch dieses Jahr kandidieren wir, die Juso Hochschulgruppe Köln, für das Studierendenparlament und unterstützen für den Senat “Das Original — Liste von Fachschaften”!

Unser Wahlprogramm

Übersicht:
I. Für ein zeitgemäßes Studium! (Studienbedingungen)
II. Innovation in der Lehre — jetzt! (Studienverbesserungen)
III. Für höhere Mobilität und Wohnraum!
IV. Für eine offene und soziale Hochschule!
V. Für Gleichstellung und Antidiskriminierung!
VI. Für eine ökologische Hochschule!
VII. Für eine barrierefreie Hochschule!
VIII. Wir gegen Rechts!

 

Für ein zeitgemäßes Studium! (Studienbedingungen)

Dass wir im Jahr 2016 leben, ist in unserem Studium noch nicht so recht angekommen: Obwohl die Anwesenheitspflicht seit über einem Jahr außer Kraft ist, geben einige Lehrende immer noch Listen herum. Das Latinum wird in einigen Fächern immer noch vorausgesetzt. Viele Bachelorstudierende bekommen keinen Masterplatz. Und aufgrund eines Streits mit der VG Wort ist nun auch die Bereitstellung der Lernunterlagen in ILIAS zunächst nicht mehr möglich. Dieses Szenario wird begleitet von existenziellen Fragen — Finanzierung, Seminarplatzmangel, Leistungsdruck: Schaffe ich das alles?

Die Juso HSG fordert eine Vollfinanzierung der Hochschulen durch das Land NRW. Dann können endlich Stellen geschaffen werden, um genügend Lehrveranstaltungen anzubieten. Auch der Übergang zu einem Masterstudium muss durch einen Rechtsanspruch auf einen Platz sichergestellt sein. Wir setzen uns dafür ein, dass die Latinumspflicht abgeschafft wird und durch Kurse, für die man CP’s erhält, ersetzt werden kann. Außerdem kämpfen wir dafür, dass ein Studium für alle möglich ist: das bedeutet für uns einerseits, dass digitale Lehrmaterialien bereitgestellt werden. Andererseits müssen mit einer elternunabhängigen Studienfinanzierung sowie dem Abbau sozialer und räumlicher Barrieren ein selbstbestimmtes Studium ermöglicht werden. 


Innovation in der Lehre — jetzt! (Studienverbesserungen)

Der technische Fortschritt beeinflusst inzwischen alle Bereiche unseres Lebens. Fast alle unter uns verwenden inzwischen mobile Endgeräte wie Laptops, Smartphones oder Tablets und tragen somit zu dieser Entwicklung einen großen Teil bei. Dieser Trend hat jedoch bisher kaum auf die Hochschullehre Einfluss gehabt. Das veraltete “Lehrer-Schüler”-Verhältnis gibt es in den meisten Lehrveranstaltungen noch immer. Zudem binden einige Lehrende die neuesten Forschungsstände nicht in ihre Veranstaltungen ein. Neue Lehrkonzepte werden häufig gar nicht eingebunden. Viele Lehrende haben zudem keine Motivation oder keine Zeit dazu, sich in diesem Bereich weiterzubilden.

Die Juso HSG fordert, die Potentiale der Digitalisierung in der Lehre zu nutzen! Dozierende sollen neue Lehrkonzepte erlernen, um ihre Lehrinhalte besser und moderner vermitteln zu können. Aktuelle Forschungsergebnisse müssen stärker in die Lehre eingepflegt werden. Wir fordern außerdem, dass bei der Einrichtung neuer Professuren das Studienangebot pluraler gestaltet wird. 


Für höhere Mobilität und mehr Wohnraum!

Die Preise für Wohnraum steigen immer weiter. Studierende können es sich immer seltener leisten, in Köln nahe der Uni zu wohnen. Sie werden nach und nach aus Köln verdrängt. Während die Mieten in die Höhe schießen, verkauft die Stadt Grundstücke an private Investoren und nicht an das Kölner Studierendenwerk (KStW), das bezahlbaren Wohnraum bietet. Auch die eingeschränkte Mobilität ist neben dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum ein wichtiger Faktor. In einer Metropole wie Köln sollte der öffentliche Nahverkehr auch zu Nachtzeiten gut funktionieren. Die Realität sieht jedoch anders aus. Auch bezüglich des Radverkehrs hat Köln noch viel Nachholbedarf, da die Radwege zum Teil in einem schrecklichen Zustand sind — wenn sie vorhanden sind.

Die Juso HSG fordert die Stadt dazu auf, ihre Grundstücke nicht nur profitorientiert, sondern sie stattdessen dem KStW zu fairen Preisen zu verkaufen. Sozialer Wohnungsbau muss durch das Land stärker gefördert werden. Wir wollen, dass alle, die in Köln studieren, hier zu fairen Mieten wohnen können. Für die Randlagen Kölns fordern wir außerdem einen Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel; insbesondere eine höhere Taktung der Buslinen 142 und der Linie 18! Die Juso HSG fordert die Universität auf, stärker mit der Stadt zu kooperien, um das Fahrradnetz rund um die Universität zu verbessern und die Attraktivität für Radfahrer*innen zu erhöhen. Daher sprechen wir uns ausdrücklich für den Bau einer Fahrradtiefgarage am Albertus-Magnus-Platz aus. 


Für eine offene und soziale Hochschule!

Unsere Uni muss für alle Studieninteressierte unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder anderen äußeren Merkmalen zugänglich sein. Aus diesem Grund sollten auch für ausländische Studierende die gleichen Zugangsbedingungen wie für inländische Studis gelten. Momentan haben ausländische Studierende höhere Kosten u.a. durch Sperrkonten und kostenpflichtige Sprachkurse.

Wir als Juso Hochschulgruppe fordern Gebührenfreiheit für alle Studierenden unabhänig vom Geburtstsland und Staatsangehörigkeit. Weiterhin fordern wir einen erleichterten Studieneinstieg durch kostenfreie Sprachkurse für ausländische Studierende. Es muss Changengleichheit für alle Studierenden bestehen. Wir fordern außerdem, dass Geflüchtete die Möglichkeit eines Studieneinstiegs erhalten, ohne dafür um die begrenzten Plätze für ausländische Studierende kämpfen zu müssen. Wir fordern die Universität dazu auf, extra Kontigente für Geflüchtete, z.B. durch Fördermittel des Bundes, bereitzustellen. 

Die Universität sollte die Lebensumstände aller Studierenden berücksichtigen. Viele Studierende haben neben der Universität auch andere Verpflichtungen, die ihren Zeitplan begrenzen. Sei es der Nebenjob zur Finanzierung oder das eigene Kind, es gibt viele Gründe warum für einige Studierende eine flexible Zeitgestaltung wichtig ist.

Wir fordern daher eine konsequentere Umsetzung der Rechtslage zur Anwesenheitspflicht. Zudem setzen wir uns dafür ein, dass mehr Vorlesungen aufgezeichnet und auf ILIAS zur Verfügung gestellt werden. Außerdem fordern wir die Einführung eines kostenfreien Teilzeitstudiums. 


Für Gleichstellung und Antidiskriminierung!

Eine AStA-Umfrage im Januar diesen Jahres hat bewiesen: Rassismus, Sexismus, Homo‑, Transphobie und weitere Arten der Diskriminierung sind immer noch Teil des universitären Alltags. Diskriminierende Dozent*innen, verbale Übergriffe und Anfeindungen gegenüber Angehörigen bestimmter Gruppen sind leider keine Seltenheit. Doch die Benachteiligungen sind oft auch struktureller Natur: So ist z.B. die Anzahl weiblicher Studierender in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen, trotzdem ist nur jede vierte Professur mit einer Frau* besetzt.

Die Juso HSG fordert eine Fortsetzung der erfolgreichen AStA-Aktionen gegen Diskriminierung: die Aktionswochen gegen Antisemitismus, die Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie, sowie das festival contre le racisme müssen erneut durchgeführt werden. Zudem fordern wir eine Stärkung der Autonomen Referate, die wichtige Arbeit gegen Diskriminierung und für die Intressenwahrnehmung strukturell benachteiligter Gruppen leisten. Außerdem fordern wir die Universität auf, den Einstieg in wissenschaftliche Berufe frauen*freundlicher zu gestalten, um mehr Frauen* eine akademische Karriere zu ermöglichen. 


Für eine ökologische Hochschule!

Während rückständige Parteien auf bundesweiter Ebene in unterschiedlichen Ländern mit der Leugnung des Klimawandels auf Stimmenfang gehen, sehen wir die Gesellschaft in der Pflicht, die Herausforderungen der Erderwärmung anzunehmen. Dabei muss die Hochschule eine Vorbildfunktion einnehmen und Signale in die Gesellschaft aussenden.

Die Juso HSG fordert die Universität auf, ein ökologisch-nachhaltiges Gesamtkonzept für die nächsten Jahre zu erstellen. Lehrstühle sollen dazu aufgefordert werden, nur noch nachhaltiges Papier zu verwenden. Im Zuge einer Digitalisierung so vieler Lernunterlagen wie möglich soll ‑trotz des aktuellen Streits um die VG Wort- das Ziel sein, künftig kein Papier mehr in Lehrveranstaltungen austeilen zu müssen. Ausnahmen sollte es nur für Studierende geben, die nicht über mobile Endgeräte verfügen. 

Wir fordern, bei Bauvorhaben nachhaltige Aspekte noch stärker in den Fokus zu nehmen. Das gilt insbesondere für das verwendete Baumaterial. Auf die Nutzung von herkömmlichem Beton, der beispielsweise eine Menge Sand beansprucht, sollte hierbei mit Bevorzugung nachhaltiger Materialien verzichtet werden.

Das Kölner Studierendenwerk muss den Beschluss des Studierendenparlaments zur Nutzung und Ausgabe nachhaltiger To-Go-Becher konsequenter umzusetzen. Die Mitarbeiter*innen sollen bevorzugt die Kaffeetassen anstelle der Wegwerfbecher ausgeben.


Für eine barrierefreie Hochschule!

Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen werden zu oft von ganzen Studiengängen praktisch komplett ausgeschlossen. Häufig sind Institute nur über normale Treppen, aber nicht mit einem Aufzug erreichbar. Das gilt besonders für Studiengänge an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Speziell Labore sind häufig nicht barrierefrei zugänglich. Auch in anderen Hörsälen ist die Barrierefreiheit meistens nicht vorhanden. Leider plante die Universität in der Vergangenheit ihre Gebäude wenn überhaupt für gehbehinderte Menschen barrierefrei — nicht aber für hör- oder sehgestörte. Der Neubau für die theoretische Physik ist beispielsweise für Menschen mit Hörschwäche nicht nutzbar.

Die Juso HSG fordert die Universität auf, die Studiengänge so zu gestalten, dass sie barrierefrei studierbar sind! Labore müssen barrierefrei erreichbar sein, damit die Studierenden dort ihre Praktika absolvieren können. Außerdem sollen in Hörsälen Lifte angebracht werden, um Menschen mit Behinderung eine freie Platzwahl zu ermöglichen. Bei inklusiven Umbaumaßnahmen muss auf die Belange aller Menschen mit Behinderungen geachtet werden, damit alle zu den Orten gelangen können, die sie für ihr Studium erreichen müssen! 


Wir gegen Rechts!

Auch wenn es eine Selbstverständlichkeit für alle sein sollte, positionieren wir uns hier nochmals deutlich: Diskriminierung jeglicher Art hat an unserer Uni keinen Platz! Wir werden dieser immer entgegen treten, egal wo und wie sie sich äußert. In Zeiten, in denen Rechtsextreme unter dem Deckmantel des Populismus mittlerweile sogar in westlichen Regierungen herumspuken, müssen wir umso deutlicher Stellung beziehen. Obwohl es bislang keine offen rassistische Gruppe gibt, die zu den Wahlen antritt, sind die gefährlichen Tendenzen auch in der Studierendenschaft vorhanden.

Wir haben die gesamte bildungspolitische Arbeit des letzten AStA gestemmt und sind auch weiter dazu bereit. Der Antifa AK hat uns in Teilen dabei unterstützt und besitzt eine wichtige Funktion für die Studierendenschaft, weil er sowohl Informationen in sie hineinträgt, als auch extrem viel Aufklärungsarbeit für sie betreibt. Er muss weiter erhalten und finanziell in ausreichendem Maß gefördert werden. Bildungspolitisch, aufklärerisch und vor Ort gegen gemeingefährliche Tendenzen die Stimme zu erheben, ist für uns einer der wichtigsten Grundsätze unserer Arbeit — auch, weil bei uns einige von vielen Diskriminierungsformen Betroffene aktiv sind.



Allgemeine Informationen über die jährlichen Wahlen zum Studierendenparlaments an der Universität findet ihr unter: http://www.wahlen.uni-koeln.de/

Die diesjährige Wahlzeitung findet ihr hier: https://blog.uni-koeln.de/stupa-wahlen/wahlzeitung/

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Bericht Abschlussgrillen

Am 23.07.2016 fand das Abschlussgrillen der Juso HSG statt. Nach eher schlechtem Wetter im Laufe des Tages entschied man sich das Abschlussgrillen in den Raum S203 beziehungsweise davor zu verlegen um bei einem eventuellen Regen gewappnet zu sein. Nach und nach trudelten die Mitglieder der HSG ein und begann einen gemütlichen Abend mit dem Grillteil. Ein kulinarisches Highlights waren sicherlich die Datteln im Speckmantel zubereitet durch unser Mitglied Paula. Der Abend wurde schließlich mit einigen Runden Flunkyball und Flipcup abgerundet.

Unser nächtes Treffen ist das Plenum am 04.08. um 19:30 in der alten Mensa in S203 (um die Ecke vom AStA-Café). Kommt vorbei!

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Antisemitismus ist kein Thema (mehr)?

Heute sehen wir uns gezwungen, ein ernstes Thema anzusprechen. Ein Mitglied der Juso-HSG, das uns auch mit Rat und Tat bei der AStA-Arbeit zur Seite steht, wurde in dieser Woche abends bespuckt und als “Zionistenschwein” beschimpft. Das wirkt im ersten Moment nicht schlimm? Stellt euch vor, ihr lauft abends durch den Supermarkt und werdet von jetzt auf gleich angesprochen, man spuckt euch mitten ins Gesicht und beleidigt euch dazu. Ganz ehrlich, da wird uns anders. Wir haben Gänsehaut und zeigen uns allesamt erschüttert in dem Glauben an Toleranz und die Gesellschaft.

Immerwieder sind Gruppen und Personen, die sich gegen Antisemitismus einsetzten, in Deutschland massiven Anfeindungen und Übergriffen ausgesetzt.

Wir lassen uns von solchen Attacken jedoch nicht einschüchtern und werden weiter gegen jeden Antisemitismus kämpfen!

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Termine

Semesterabschlussgrillen am 23.07. ab 17 Uhr

Ihr wolltet uns schon immer mal kennenlernen?
Am besten noch in gemütlicher Atmosphäre bei einem Kaltgetränk und/oder etwas Gegrilltem?
Oder begießt einfach nur eure geschriebenen Klausuren oder atmet in der Klausurenphase mal kurz auf. Denn auch dieses Semester wird sein Ende nehmen, aber die Erinnerungen an einen guten, Bier-reichen Abend werden fortbestehen.
Dann kommt zum Semesterabschlussgrillen am 23.07. um 17 Uhr  auf der Uniwiese hinter der Chemie! Wir freuen uns auf Dich 🙂
Juso HSG Köln beim Grillen
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Audiomitschnitt der Veranstaltung: Die SPD und ihr Verhältnis zum Antisemitismus und zu Israel

Von unserer Veranstaltung “Die SPD und ihr Verhältnis zum Antisemitismus und zu Israel” haben wir einen Audiomitschnitt erstellt. Diesen könnt Ihr euch unter

http://soundcloud.com/user-663524826/die-spd-und-ihr-verhaltnis-zum-antisemitismus-und-zu-israel

anhören.

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Nachbericht “One Dream, One Goal”

Nachher-Teamfoto

Am 3. Juni machten sich einige Mitglieder (Leon, Lena, Doğuş, Paula, Ben, Marc und Coach Susanna) der Juso Hochschulgruppe auf zu “One Dream — One Goal” nach Montabour in Rheinland-Pfalz. Dieses integrative Fußballturnier wurde von unserem Mitglied Marcel mitorganisiert. Es wurde zu Gunsten von Geflüchteten bzw. drei Einrichtungen, die sich in diesem Rahmen engagieren, ausgetragen. Allerdings wurde nicht nur für Geflüchtete gekickt, sondern es nahmen auch drei Teams aus Geflüchteten aus der näheren Umgebung an dem Turnier teil. Nachdem der Großteil der Gruppe Freitagnachmittag mit einem Fernbus den Weg von Köln nach Montabaur einschlug und man nach einer circa einstündigen Busfahrt in Montabaur ankam, holte uns Marcel vom Bahnhof ab. Nach unserer Ankunft in der Turnhalle des Mons-Tabor Gymnasiums, machten wir uns auf den Weg zur Eröffnungsfeier. Diese begannen mit Grußwörtern der Bürgermeisterin von Montabaur und dem Schulleiter des Mons-Tabor Gymnasiums. Anschließend stellte das Organisationsteam die drei Spendenziele vor. Die Eröffnungsfeier wurde durch Klavierspiel eines Geflüchteten abgerundet, der Abend mit einem Grillevent abgeschlossen. Einige Party-Animals der Juso HSG ließen es sich jedoch nicht nehmen, sich zu später Stunde noch das ein oder andere Kaltgetränk zu genehmigen und die Konkurrenz schon einmal vorab zum Kicken herauszufordern.

Kaltgetränke

Am nächsten Morgen startete man um 7 Uhr recht früh in den Tag und begann ihn mit einem gemeinsamen Frühstück, um im Anschluss in eine Workshopphase mit Vorträgen, Filmvorführungen oder Ähnlichem teil. Ab 11 Uhr begann schließlich das Turnier, kurz zuvor waren noch Felix und Kathi zum Team gestoßen. Im ersten Spiel starteten wir mit der Startaufstellung aus Torwart Ben, Leon, Doğuş, Paula, Felix und Lena. Wir schlugen uns wacker gegen den ersten Gegner (Team X) und kassierten erst in den letzten 30 Sekunden einen ärgerlichen Treffer, nachdem Ben zuvor viele starke Bälle halten konnte.

Ben

Im zweiten Spiel trafen wir auf das Team #IHML und starteten mit gleicher Formation. In diesem Spiel sahen wir allerdings kein Land und ging mit 0:4 baden. Coach Susanna motivierte unser Team anschließend nochmal für das letzte Gruppenspiel, vor dem allerdings bereits feststand, dass das Viertelfinale nicht mehr zu erreichen war. Auch im abschließenden Spiel der Vorrunde gegen die „barmherzigen Sprinter“ nicht an die couragierte Leistung des ersten Spiels anknüpfen und verloren mit 0:3. So wurden wir Vierter in einer relativ starken Gruppe und zog in die Zwischenrunde um die Plätze 13–16 ein.
Hier ergab es sich, dass das Team der Student*innen Köln bereits aufgegeben hatte. Dadurch gewannen wir unser erstes Spiel (wenn auch kampflos :)).

Freude

Nachdem die Straßen-Ninjas im Parallelspiel die Wilden Mädchen bezwungen hatten, kam es im Spiel um Platz 13 zur bist dato besten Leistung des Hochschulgruppenteams: Susanna änderte erfolgreich die Aufstellung und stärkte so die Offensive. Nach circa 5 Minuten gingen wir – nicht unverdient – durch Doğuş in Führung und versuchten anschließend, diesen Vorsprung zu verteidigen. Das gelang uns allerdings nicht allzu lang: Die Straßenninjas spielten nun ihre fußballerische Überlegenheit aus und kamen verdient zum Ausgleich. Anschließend daran jedoch entdeckten wir unseren Kampfgeist zurück und drückten auf das Siegtor, das Felix schließlich zwei Minuten vor Ende der Partie gelang, Von da an verteidigten wir den Sieg und schlossen das Turnier glorreich mit dem 13.Platz ab!
Neben einer Menge Spaß für die Juso Hochschulgruppe nahmen wir auch einen Pokal mit zurück nach Köln. Wir bedanken uns bei Marcel und dem „One Dream – One Goal“- Organisationsteam für dieses tolle Turnier und würden uns über eine erneute Einladung nächstes Jahr sehr freuen!

Vorher Teamfoto

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Die SPD und ihr Verhältnis zum Antisemitismus und zu Israel

Eine Podiumsdiskussion mit Dr. Kristina Meyer, Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts, und Dr. Sebastian Voigt, Institut für Zeitgeschichte

Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Bonn, desBündnis gegen Antisemitismus — BgA Köln und der Juso Hochschulgruppe Köln

Die beiden ReferentInnen werden kurze Inputs geben. Dr. Sebastian Voigt wird den Zeitraum bis 1945 bearbeiten und dabei das Verhältnis der SPD zum Antisemitismus behandeln. In diesem Zeitraum war die Sozialdemokratie eine starke Gegnerin des Antisemitismus, allerdings waren die SozialdemokratInnen auch nicht frei von dem die Gesellschaft prägenden Ressentiment. Dr. Kristina Meyer wird sich mit dem Zeitraum nach 1945 befassen und das Verhältnis der SPD zu Israel behandeln. Die Sozialdemokratie stand für eine Verständigung mit Israel und eine offensiven Umgang mit der Vergangenheit. Auch zu vergangenheitspolitisch unbelasteten Führungsfiguren wie Bundeskanzler Willy Brandt waren die Beziehungen allerdings nicht immer spannungsfrei, da diese für einen Ausgleich mit der PLO und der Fatah eintraten, als diese noch Terrororganisationen waren. Unter Bundeskanzler Helmut Schmidt, der im II. Weltkrieg Wehrmachtsoffizier war, spitzten sich die Spannungen zu.

An die knapp vorgetragenen Thesen wird eine Diskussion, moderiert von Dr. Johannes Platz anschließen.

Sebastian Voigt, Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte in München, wurde an der Universität Leipzig bei Dan Diner mit einer Arbeit über den „Jüdischen Mai 1968” in Frankreich promoviert, einer gedächtnisgeschichtlichen Studie über das Verhältnis dreier prominenter jüdischer Akteure zur NS-Vergangenheit und den Auswirkungen auf ihr Engagement im Mai 1968. Kristina Meyer, wissenschaftliche Geschäftsführerin des „Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts“, wurde an der Universität Jena bei Norbert Frei über das Verhältnis der Sozialdemokratie zur NS-Vergangenheit promoviert und hat sich dabei intensiv mit der Nachkriegsgeschichte der Sozialdemokratie befasst.

Montag, 20. Juni 2013, 19–21 Uhr, Universität Köln, Raum HS XIII

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Einladung zur Jahreshauptversammlung

Liebe Genoss*innen,

hiermit laden wir fristgerecht zur nächsten Jahreshauptversammlung (JHV) der Juso Hochschulgruppe Köln ein. Die JHV wird am Samstag, den 02. April 2016 ab voraussichtlich 11 Uhr stattfinden. Da ich bislang von der für die Raumverwaltung zuständigen Person keine Rückmeldung erhalten habe, kann ich derzeit allerdings weder einen Raum nennen noch die genaue Uhrzeit zu 100% garantieren. Etwaige Änderungen teile ich euch allerdings alsbald möglich mit.

Als Tagesordnung wird vorgeschlagen:

00. Begrüßung, Vorstellungsrunde (falls gewünscht), Wahl der Redeleitung, Wahl der*des Protokollantin*en, Wahl der Tagesordnung, weitere Formalia

01. Bericht des Sprecher*innenrats

02. Wahl einer Mandatsprüfungs- und Zählkommission

03. Entlastung des Sprecher*innenrats

04. Festlegung der Größe des Sprecher*innenrats

05. Vorstellung und Wahl des Sprecher*innenrats

06. Wahl der Delegierten für das BKT

07. Wahl der Delegierten für das LKT

08. Anträge

09. Verschiedenes

10. Singen der “Internationalen”

Gemäß §2 “Aushändigung der Satzung und der Geschäftsordnung” der GO verschicken wir hiermit die Links für die derzeit gültige Satzung: http://juso-hsg.uni-koeln.de/wer-wir– sind/satzung/ und die Geschäftsordnung: http://juso-hsg.uni-koeln.de/wer-wir– sind/geschaeftsordnung/ sowie zum Liedtext der “Internationalen”: http://juso-hsg.uni-koeln.de/liedtext-der-internationalen/ .

Der Sprecher*innenrat würde sich freuen, möglichst viele von euch bei der JHV begrüßen zu dürfen.

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Allgemein Termine

Keinen Raum für Antisemitismus!

Am kommenden Samstag, den 27.02.2016 laden die „Freunde der DFLP in Deutschland“ zur Veranstaltung „Solidarität mit der Intifada in Palästina“ ins Bürgerzentrum Alte Feuerwache Köln ein. Gefeiert werden soll das 47jährige Bestehen der antisemitischen und terroristischen „Demokratischen Front zur Befreiung Palästi­nas“. Dagegen protestiert das Bündnis gegen Anti­semitismus Köln ab 15:30 Uhr mit einer Kund­gebung vor dem Veranstaltungsort.

Die DFLP ist seit ihrer Gründung für verschie­dene antisemitische Terroranschläge gegen den Staat Israel und seine Bevölkerung verantwort­lich. Das Ma’alot-Massaker ist der blutigste Terro­ranschlag, der von der DFLP durchgeführt wur­de: Am 15. Mai 1974 besetzte ein dreiköpfiges Kommando der DFLP eine Schule im nordis­raelischen Ma’alot. Rund 100 SchülerInnen und LehrerInnen wurden als Geiseln genommen, um arabische TerroristInnen aus israelischer Haft freizupressen. Im Zuge einer Befreiungsaktion durch eine israelische Spezialeinheit töteten die DFLP-TerroristInnen 31 Israelis (darunter 21 Kinder) durch Sprengfallen, mehr als 60 weitere wurden verletzt. Noch im Februar dieses Jahres meldeten sich die „Brigaden des Palästinen­sischen Widerstands“, der militärische Arm der DFLP, mit einem Video aus einem von ihnen gebauten Tunnel, von dem aus „Jihadisten“ den nächsten Krieg gegen Israel vorbereiten und Terroranschläge gegen die israelische Bevölke­rung ausüben wollen. Die Veranstalter solidarisieren sich zudem laut Ankün­digung mit der „Intifada in Palästina“, womit sie sich positiv auf die jüngste Terrorwelle gegen den Staat Israel und seine Bevölkerung beziehen, in deren Verlauf seit April 2015 über 40 Men­schen ermordet wurden.

Um das Jubiläum der Terrororganisation DFLP zu feiern und um „Solidarität mit der Intifada in Palästina“ zu üben, sollen laut Ankündigung unter anderen die „Botschafterin Palästinas in Deutschland“ Dr. Khouloud Daibes und Annet­te Groth, MdB für die Partei die Linke, erscheinen.

Wir rufen hiertmit dazu auf, mit uns zusammen gegen eine Veranstaltung zu protestieren, die antisemitische Terrororganisationen feiert und unterstützt.

Gegen jeden Antisemitismus!

Aufrufende:
— Bündnis gegen Antisemitismus Köln
— Bonner Arbeitsgemeinschaft der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
— Juso-Hochschulgruppe Köln
— Bündnis gegen Antisemitismus Duisburg
— Mideast Freedom Forum Berlin

 

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Allgemein Themenabende

Themenabend Satire

Vor rund einem Jahr attackierten islamistische Terroristen die Redaktion von “Charlie Hebdo” und erschossen dortige Mitarbeiter. Die Satirezeitschrift habe ihre Religion mehrfach beleidigt, unter anderem mit Mohammedkarikaturen.

Nicht erst seitdem wird diskutiert, wie weit Satire gehen darf. Die “Titanic” bildete den ehemaligen Papst Benedikt XVI. mit einem gelben Fleck zwischen den Beinen ab und titelte “Undichte Stelle gefunden!”.

Wo verlaufen die Grenzen des Erträglichen? Wann ist Satire beleidigend und wann ist sie es nicht? Darf Satire alles?

Dies sind nur einige Fragen, über die wir an diesem Abend mit Euch diskutieren möchten. Wir freuen uns auf Euer Kommen!

Der Themenabend findet am Donnerstag, dem 11. Februar ab 19:30 Uhr in Raum S 203 in der “alten Mensa” Universitätsstraße 16 statt.