Alle Artikel von Michael Schema

Über Michael Schema

Hallo, ich bin Schema - Finanzer (also Kassenwart) der Juso HSG an der Universität zu Köln und zudem der Politikreferent im aktuellen AStA. Ich lebe das Internet, Reisen und trinke jede Menge Tee. Du findest mich auch auf Facebook und auch auf Twitter.

Universitätswahlen 2016

Vom 12. bis zum 16. Dezember 2016 finden an der Universität zu Köln die alljährlichen Wahlen zu den studentischen und akademischen Organen statt.

Auch dieses Jahr kandidieren wir, die Juso Hochschulgruppe Köln, für das Studierendenparlament und unterstützen für den Senat „Das Original – Liste von Fachschaften“!

Unser Wahlprogramm

Übersicht:
I. Für ein zeitgemäßes Studium! (Studienbedingungen)
II. Innovation in der Lehre – jetzt! (Studienverbesserungen)
III. Für höhere Mobilität und Wohnraum!
IV. Für eine offene und soziale Hochschule!
V. Für Gleichstellung und Antidiskriminierung!
VI. Für eine ökologische Hochschule!
VII. Für eine barrierefreie Hochschule!
VIII. Wir gegen Rechts!

 

Für ein zeitgemäßes Studium! (Studienbedingungen)

Dass wir im Jahr 2016 leben, ist in unserem Studium noch nicht so recht angekommen: Obwohl die Anwesenheitspflicht seit über einem Jahr außer Kraft ist, geben einige Lehrende immer noch Listen herum. Das Latinum wird in einigen Fächern immer noch vorausgesetzt. Viele Bachelorstudierende bekommen keinen Masterplatz. Und aufgrund eines Streits mit der VG Wort ist nun auch die Bereitstellung der Lernunterlagen in ILIAS zunächst nicht mehr möglich. Dieses Szenario wird begleitet von existenziellen Fragen – Finanzierung, Seminarplatzmangel, Leistungsdruck: Schaffe ich das alles?

Die Juso HSG fordert eine Vollfinanzierung der Hochschulen durch das Land NRW. Dann können endlich Stellen geschaffen werden, um genügend Lehrveranstaltungen anzubieten. Auch der Übergang zu einem Masterstudium muss durch einen Rechtsanspruch auf einen Platz sichergestellt sein. Wir setzen uns dafür ein, dass die Latinumspflicht abgeschafft wird und durch Kurse, für die man CP’s erhält, ersetzt werden kann. Außerdem kämpfen wir dafür, dass ein Studium für alle möglich ist: das bedeutet für uns einerseits, dass digitale Lehrmaterialien bereitgestellt werden. Andererseits müssen mit einer elternunabhängigen Studienfinanzierung sowie dem Abbau sozialer und räumlicher Barrieren ein selbstbestimmtes Studium ermöglicht werden.


Innovation in der Lehre – jetzt! (Studienverbesserungen)

Der technische Fortschritt beeinflusst inzwischen alle Bereiche unseres Lebens. Fast alle unter uns verwenden inzwischen mobile Endgeräte wie Laptops, Smartphones oder Tablets und tragen somit zu dieser Entwicklung einen großen Teil bei. Dieser Trend hat jedoch bisher kaum auf die Hochschullehre Einfluss gehabt. Das veraltete „Lehrer-Schüler“-Verhältnis gibt es in den meisten Lehrveranstaltungen noch immer. Zudem binden einige Lehrende die neuesten Forschungsstände nicht in ihre Veranstaltungen ein. Neue Lehrkonzepte werden häufig gar nicht eingebunden. Viele Lehrende haben zudem keine Motivation oder keine Zeit dazu, sich in diesem Bereich weiterzubilden.

Die Juso HSG fordert, die Potentiale der Digitalisierung in der Lehre zu nutzen! Dozierende sollen neue Lehrkonzepte erlernen, um ihre Lehrinhalte besser und moderner vermitteln zu können. Aktuelle Forschungsergebnisse müssen stärker in die Lehre eingepflegt werden. Wir fordern außerdem, dass bei der Einrichtung neuer Professuren das Studienangebot pluraler gestaltet wird.


Für höhere Mobilität und mehr Wohnraum!

Die Preise für Wohnraum steigen immer weiter. Studierende können es sich immer seltener leisten, in Köln nahe der Uni zu wohnen. Sie werden nach und nach aus Köln verdrängt. Während die Mieten in die Höhe schießen, verkauft die Stadt Grundstücke an private Investoren und nicht an das Kölner Studierendenwerk (KStW), das bezahlbaren Wohnraum bietet. Auch die eingeschränkte Mobilität ist neben dem Mangel an bezahlbarem Wohnraum ein wichtiger Faktor. In einer Metropole wie Köln sollte der öffentliche Nahverkehr auch zu Nachtzeiten gut funktionieren. Die Realität sieht jedoch anders aus. Auch bezüglich des Radverkehrs hat Köln noch viel Nachholbedarf, da die Radwege zum Teil in einem schrecklichen Zustand sind – wenn sie vorhanden sind.

Die Juso HSG fordert die Stadt dazu auf, ihre Grundstücke nicht nur profitorientiert, sondern sie stattdessen dem KStW zu fairen Preisen zu verkaufen. Sozialer Wohnungsbau muss durch das Land stärker gefördert werden. Wir wollen, dass alle, die in Köln studieren, hier zu fairen Mieten wohnen können. Für die Randlagen Kölns fordern wir außerdem einen Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel; insbesondere eine höhere Taktung der Buslinen 142 und der Linie 18! Die Juso HSG fordert die Universität auf, stärker mit der Stadt zu kooperien, um das Fahrradnetz rund um die Universität zu verbessern und die Attraktivität für Radfahrer*innen zu erhöhen. Daher sprechen wir uns ausdrücklich für den Bau einer Fahrradtiefgarage am Albertus-Magnus-Platz aus.


Für eine offene und soziale Hochschule!

Unsere Uni muss für alle Studieninteressierte unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder anderen äußeren Merkmalen zugänglich sein. Aus diesem Grund sollten auch für ausländische Studierende die gleichen Zugangsbedingungen wie für inländische Studis gelten. Momentan haben ausländische Studierende höhere Kosten u.a. durch Sperrkonten und kostenpflichtige Sprachkurse.

Wir als Juso Hochschulgruppe fordern Gebührenfreiheit für alle Studierenden unabhänig vom Geburtstsland und Staatsangehörigkeit. Weiterhin fordern wir einen erleichterten Studieneinstieg durch kostenfreie Sprachkurse für ausländische Studierende. Es muss Changengleichheit für alle Studierenden bestehen. Wir fordern außerdem, dass Geflüchtete die Möglichkeit eines Studieneinstiegs erhalten, ohne dafür um die begrenzten Plätze für ausländische Studierende kämpfen zu müssen. Wir fordern die Universität dazu auf, extra Kontigente für Geflüchtete, z.B. durch Fördermittel des Bundes, bereitzustellen.

Die Universität sollte die Lebensumstände aller Studierenden berücksichtigen. Viele Studierende haben neben der Universität auch andere Verpflichtungen, die ihren Zeitplan begrenzen. Sei es der Nebenjob zur Finanzierung oder das eigene Kind, es gibt viele Gründe warum für einige Studierende eine flexible Zeitgestaltung wichtig ist.

Wir fordern daher eine konsequentere Umsetzung der Rechtslage zur Anwesenheitspflicht. Zudem setzen wir uns dafür ein, dass mehr Vorlesungen aufgezeichnet und auf ILIAS zur Verfügung gestellt werden. Außerdem fordern wir die Einführung eines kostenfreien Teilzeitstudiums.


Für Gleichstellung und Antidiskriminierung!

Eine AStA-Umfrage im Januar diesen Jahres hat bewiesen: Rassismus, Sexismus, Homo-, Transphobie und weitere Arten der Diskriminierung sind immer noch Teil des universitären Alltags. Diskriminierende Dozent*innen, verbale Übergriffe und Anfeindungen gegenüber Angehörigen bestimmter Gruppen sind leider keine Seltenheit. Doch die Benachteiligungen sind oft auch struktureller Natur: So ist z.B. die Anzahl weiblicher Studierender in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen, trotzdem ist nur jede vierte Professur mit einer Frau* besetzt.

Die Juso HSG fordert eine Fortsetzung der erfolgreichen AStA-Aktionen gegen Diskriminierung: die Aktionswochen gegen Antisemitismus, die Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie, sowie das festival contre le racisme müssen erneut durchgeführt werden. Zudem fordern wir eine Stärkung der Autonomen Referate, die wichtige Arbeit gegen Diskriminierung und für die Intressenwahrnehmung strukturell benachteiligter Gruppen leisten. Außerdem fordern wir die Universität auf, den Einstieg in wissenschaftliche Berufe frauen*freundlicher zu gestalten, um mehr Frauen* eine akademische Karriere zu ermöglichen.


Für eine ökologische Hochschule!

Während rückständige Parteien auf bundesweiter Ebene in unterschiedlichen Ländern mit der Leugnung des Klimawandels auf Stimmenfang gehen, sehen wir die Gesellschaft in der Pflicht, die Herausforderungen der Erderwärmung anzunehmen. Dabei muss die Hochschule eine Vorbildfunktion einnehmen und Signale in die Gesellschaft aussenden.

Die Juso HSG fordert die Universität auf, ein ökologisch-nachhaltiges Gesamtkonzept für die nächsten Jahre zu erstellen. Lehrstühle sollen dazu aufgefordert werden, nur noch nachhaltiges Papier zu verwenden. Im Zuge einer Digitalisierung so vieler Lernunterlagen wie möglich soll -trotz des aktuellen Streits um die VG Wort- das Ziel sein, künftig kein Papier mehr in Lehrveranstaltungen austeilen zu müssen. Ausnahmen sollte es nur für Studierende geben, die nicht über mobile Endgeräte verfügen.

Wir fordern, bei Bauvorhaben nachhaltige Aspekte noch stärker in den Fokus zu nehmen. Das gilt insbesondere für das verwendete Baumaterial. Auf die Nutzung von herkömmlichem Beton, der beispielsweise eine Menge Sand beansprucht, sollte hierbei mit Bevorzugung nachhaltiger Materialien verzichtet werden.

Das Kölner Studierendenwerk muss den Beschluss des Studierendenparlaments zur Nutzung und Ausgabe nachhaltiger To-Go-Becher konsequenter umzusetzen. Die Mitarbeiter*innen sollen bevorzugt die Kaffeetassen anstelle der Wegwerfbecher ausgeben.


Für eine barrierefreie Hochschule!

Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen werden zu oft von ganzen Studiengängen praktisch komplett ausgeschlossen. Häufig sind Institute nur über normale Treppen, aber nicht mit einem Aufzug erreichbar. Das gilt besonders für Studiengänge an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Speziell Labore sind häufig nicht barrierefrei zugänglich. Auch in anderen Hörsälen ist die Barrierefreiheit meistens nicht vorhanden. Leider plante die Universität in der Vergangenheit ihre Gebäude wenn überhaupt für gehbehinderte Menschen barrierefrei – nicht aber für hör- oder sehgestörte. Der Neubau für die theoretische Physik ist beispielsweise für Menschen mit Hörschwäche nicht nutzbar.

Die Juso HSG fordert die Universität auf, die Studiengänge so zu gestalten, dass sie barrierefrei studierbar sind! Labore müssen barrierefrei erreichbar sein, damit die Studierenden dort ihre Praktika absolvieren können. Außerdem sollen in Hörsälen Lifte angebracht werden, um Menschen mit Behinderung eine freie Platzwahl zu ermöglichen. Bei inklusiven Umbaumaßnahmen muss auf die Belange aller Menschen mit Behinderungen geachtet werden, damit alle zu den Orten gelangen können, die sie für ihr Studium erreichen müssen!


Wir gegen Rechts!

Auch wenn es eine Selbstverständlichkeit für alle sein sollte, positionieren wir uns hier nochmals deutlich: Diskriminierung jeglicher Art hat an unserer Uni keinen Platz! Wir werden dieser immer entgegen treten, egal wo und wie sie sich äußert. In Zeiten, in denen Rechtsextreme unter dem Deckmantel des Populismus mittlerweile sogar in westlichen Regierungen herumspuken, müssen wir umso deutlicher Stellung beziehen. Obwohl es bislang keine offen rassistische Gruppe gibt, die zu den Wahlen antritt, sind die gefährlichen Tendenzen auch in der Studierendenschaft vorhanden.

Wir haben die gesamte bildungspolitische Arbeit des letzten AStA gestemmt und sind auch weiter dazu bereit. Der Antifa AK hat uns in Teilen dabei unterstützt und besitzt eine wichtige Funktion für die Studierendenschaft, weil er sowohl Informationen in sie hineinträgt, als auch extrem viel Aufklärungsarbeit für sie betreibt. Er muss weiter erhalten und finanziell in ausreichendem Maß gefördert werden. Bildungspolitisch, aufklärerisch und vor Ort gegen gemeingefährliche Tendenzen die Stimme zu erheben, ist für uns einer der wichtigsten Grundsätze unserer Arbeit – auch, weil bei uns einige von vielen Diskriminierungsformen Betroffene aktiv sind.



Allgemeine Informationen über die jährlichen Wahlen zum Studierendenparlaments an der Universität findet ihr unter: http://www.wahlen.uni-koeln.de/

Die diesjährige Wahlzeitung findet ihr hier: https://blog.uni-koeln.de/stupa-wahlen/wahlzeitung/

Bericht Abschlussgrillen

Am 23.07.2016 fand das Abschlussgrillen der Juso HSG statt. Nach eher schlechtem Wetter im Laufe des Tages entschied man sich das Abschlussgrillen in den Raum S203 beziehungsweise davor zu verlegen um bei einem eventuellen Regen gewappnet zu sein. Nach und nach trudelten die Mitglieder der HSG ein und begann einen gemütlichen Abend mit dem Grillteil. Ein kulinarisches Highlights waren sicherlich die Datteln im Speckmantel zubereitet durch unser Mitglied Paula. Der Abend wurde schließlich mit einigen Runden Flunkyball und Flipcup abgerundet.

Unser nächtes Treffen ist das Plenum am 04.08. um 19:30 in der alten Mensa in S203 (um die Ecke vom AStA-Café). Kommt vorbei!

Semesterabschlussgrillen am 23.07. ab 17 Uhr

Ihr wolltet uns schon immer mal kennenlernen?
Am besten noch in gemütlicher Atmosphäre bei einem Kaltgetränk und/oder etwas Gegrilltem?
Oder begießt einfach nur eure geschriebenen Klausuren oder atmet in der Klausurenphase mal kurz auf. Denn auch dieses Semester wird sein Ende nehmen, aber die Erinnerungen an einen guten, Bier-reichen Abend werden fortbestehen.
Dann kommt zum Semesterabschlussgrillen am 23.07. um 17 Uhr  auf der Uniwiese hinter der Chemie! Wir freuen uns auf Dich 🙂
Juso HSG Köln beim Grillen

Nachbericht „One Dream, One Goal“

Nachher-Teamfoto

Am 3. Juni machten sich einige Mitglieder (Leon, Lena, Doğuş, Paula, Ben, Marc und Coach Susanna) der Juso Hochschulgruppe auf zu „One Dream – One Goal“ nach Montabour in Rheinland-Pfalz. Dieses integrative Fußballturnier wurde von unserem Mitglied Marcel mitorganisiert. Es wurde zu Gunsten von Geflüchteten bzw. drei Einrichtungen, die sich in diesem Rahmen engagieren, ausgetragen. Allerdings wurde nicht nur für Geflüchtete gekickt, sondern es nahmen auch drei Teams aus Geflüchteten aus der näheren Umgebung an dem Turnier teil. Nachdem der Großteil der Gruppe Freitagnachmittag mit einem Fernbus den Weg von Köln nach Montabaur einschlug und man nach einer circa einstündigen Busfahrt in Montabaur ankam, holte uns Marcel vom Bahnhof ab. Nach unserer Ankunft in der Turnhalle des Mons-Tabor Gymnasiums, machten wir uns auf den Weg zur Eröffnungsfeier. Diese begannen mit Grußwörtern der Bürgermeisterin von Montabaur und dem Schulleiter des Mons-Tabor Gymnasiums. Anschließend stellte das Organisationsteam die drei Spendenziele vor. Die Eröffnungsfeier wurde durch Klavierspiel eines Geflüchteten abgerundet, der Abend mit einem Grillevent abgeschlossen. Einige Party-Animals der Juso HSG ließen es sich jedoch nicht nehmen, sich zu später Stunde noch das ein oder andere Kaltgetränk zu genehmigen und die Konkurrenz schon einmal vorab zum Kicken herauszufordern.

Kaltgetränke

Am nächsten Morgen startete man um 7 Uhr recht früh in den Tag und begann ihn mit einem gemeinsamen Frühstück, um im Anschluss in eine Workshopphase mit Vorträgen, Filmvorführungen oder Ähnlichem teil. Ab 11 Uhr begann schließlich das Turnier, kurz zuvor waren noch Felix und Kathi zum Team gestoßen. Im ersten Spiel starteten wir mit der Startaufstellung aus Torwart Ben, Leon, Doğuş, Paula, Felix und Lena. Wir schlugen uns wacker gegen den ersten Gegner (Team X) und kassierten erst in den letzten 30 Sekunden einen ärgerlichen Treffer, nachdem Ben zuvor viele starke Bälle halten konnte.

Ben

Im zweiten Spiel trafen wir auf das Team #IHML und starteten mit gleicher Formation. In diesem Spiel sahen wir allerdings kein Land und ging mit 0:4 baden. Coach Susanna motivierte unser Team anschließend nochmal für das letzte Gruppenspiel, vor dem allerdings bereits feststand, dass das Viertelfinale nicht mehr zu erreichen war. Auch im abschließenden Spiel der Vorrunde gegen die „barmherzigen Sprinter“ nicht an die couragierte Leistung des ersten Spiels anknüpfen und verloren mit 0:3. So wurden wir Vierter in einer relativ starken Gruppe und zog in die Zwischenrunde um die Plätze 13-16 ein.
Hier ergab es sich, dass das Team der Student*innen Köln bereits aufgegeben hatte. Dadurch gewannen wir unser erstes Spiel (wenn auch kampflos :)).

Freude

Nachdem die Straßen-Ninjas im Parallelspiel die Wilden Mädchen bezwungen hatten, kam es im Spiel um Platz 13 zur bist dato besten Leistung des Hochschulgruppenteams: Susanna änderte erfolgreich die Aufstellung und stärkte so die Offensive. Nach circa 5 Minuten gingen wir – nicht unverdient – durch Doğuş in Führung und versuchten anschließend, diesen Vorsprung zu verteidigen. Das gelang uns allerdings nicht allzu lang: Die Straßenninjas spielten nun ihre fußballerische Überlegenheit aus und kamen verdient zum Ausgleich. Anschließend daran jedoch entdeckten wir unseren Kampfgeist zurück und drückten auf das Siegtor, das Felix schließlich zwei Minuten vor Ende der Partie gelang, Von da an verteidigten wir den Sieg und schlossen das Turnier glorreich mit dem 13.Platz ab!
Neben einer Menge Spaß für die Juso Hochschulgruppe nahmen wir auch einen Pokal mit zurück nach Köln. Wir bedanken uns bei Marcel und dem „One Dream – One Goal“- Organisationsteam für dieses tolle Turnier und würden uns über eine erneute Einladung nächstes Jahr sehr freuen!

Vorher Teamfoto

Studentisches Leben / Service / Mensa

Wir möchten Euch in den kommenden Tagen Teile unseres Wahlprogramms ausführlich näher bringen. Deshalb werden in nächster Zeit immer wieder Themen von uns hier veröffentlicht, die Ihr gerne weiterverbreiten dürft. Wir würden uns freuen, euch mit diesen Themen überzeugen zu können, so dass Ihr uns vielleicht diese Woche (08. bis 12. Dezember 2014) wählt.

Unser komplettes Wahlprogramm findet ihr unter http://juso-hsg.uni-koeln.de/stupa-wahl-2014/

Studienreform

Thema: Studentisches Leben / Service / Mensa

Studentisches Leben

Wir fordern, dass Studierenden ein besseres Freizeitangebot in Köln ermöglicht wird. Dies beginnt beim Hochschulradio „KölnCampus“, dessen Finanzierung jedes Jahr kritisch ist. KölnCampus ein Radioprojekt, das offen für alle Studierende ist, die an einer Mitarbeit interessiert sind. Gerade auch für Studierende, die ihre Zukunft in der Medienbranche sehen. Die Popularität muss hier erhöht, die Struktur verbessert und eine jährliche finanzielle Grundsicherung durch die Universität und den AStA sichergestellt sein.

Das bisherige kulturelle Angebot für Studierende in Köln durch u.a. den „Kölntag“ (Sofern ein Erstwohnsitz in Köln besteht, können seit April 2009 jeweils am ersten Donnerstag im Monat, mit Ausnahme von Feiertagen, kostenlos die ständigen Sammlungen der städtischen Museen besucht werden.
Als Eintrittskarte reicht der Personalausweis beziehungsweise ein vergleichbares Dokument. Für den Besuch von Sonderausstellungen gilt nach wie vor der reguläre Eintrittspreis.) ist bereits gut, dennoch besteht Verbesserungspotential. So muss der Kreis, die dieses Angebot nutzen können erweitert werden, so dass alle Studierende dieses Angebot in Anspruch nehmen können. Bisher können dieses Angebot nur Studierende, die mit dem Erstwohnsitz in Köln gemeldet sind, nutzen. Also beispielsweise keine Studierenden, die in Hürth-Efferen im Studierendendorf leben. Dies muss sich ändern.

Weiterhin muss das Angebot des Hochschulsports erhalten und ausgebaut werden, hierfür ist u.a. eine engere Zusammenarbeit der Kölner ASten erforderlich.

GEZ-Reform

Seit Beginn 2013 werden nicht mehr Gebühren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk entsprechend der Empfangsgeräte eingefordert, sondern diese müssen per Haushaltsabgabe monatlich abgeführt werden. Dieses gilt auch für Studierende. Eine Befreiung wurde durch dieses Verfahren erschwert. Da rund 18 Euro monatlich für viele Studierende eine hohe Mehrbelastung darstellt, fordern wir eine Befreiung aller Studierenden von der Gebührenpflicht.

Service-Angebote

Die aktuell bestehenden Angebote des AStA müssen erhalten bleiben. Dazu zählen die Bafög– und Sozialberatung, die (Miet-)Rechtsberatung, die Ausländer*innenberatung, aber auch etwa das DGB-Campus Office, welches Studierenden eine kostenlose Arbeitsrechtsberatung ermöglicht. Doch auch Projekte wie die Nightline sollen weiter beworben und gefördert werden.

Mensa

In Zusammenarbeit mit dem KSTW muss der AStA ein höheres Freitischmarkenkontingent erhalten, damit notleidende Studierende ebenfalls essen können. Aufgrund des Platzmangels in der Mensa muss zudem das dritte Stockwerk geöffnet und die Öffnungszeiten erweitert werden. Anschließend kann das KSTW zudem das tägliche Angebot zeitlich auch am Abend erweitern und anpassen (u.a. sicherstellen, dass eine vegane Mahlzeit die Günstigste am Tag ist und Lebensmittel wenn möglich aus regionalem Anbau verwendet werden). Unabdingbar ist zudem die Etablierung einer Bargeldkasse, sowie eine Kennzeichnung aller Inhaltsstoffe bei Mahlzeiten. An unterversorgten Orten wie etwa der MatNat-Fakultät müssen außerdem Kaffeebars entstehen (nach dem Vorbild im Seminargebäude).

Studienfinanzierung / BAföG

Wir möchten Euch in den kommenden Tagen Teile unseres Wahlprogramms ausführlich näher bringen. Deshalb werden in nächster Zeit immer wieder Themen von uns hier veröffentlicht, die Ihr gerne weiterverbreiten dürft. Wir würden uns freuen, euch mit diesen Themen überzeugen zu können, so dass Ihr uns vielleicht diese Woche (08. bis 12. Dezember 2014) wählt.

Unser komplettes Wahlprogramm findet ihr unter http://juso-hsg.uni-koeln.de/stupa-wahl-2014/

Studienreform

Thema: Studienfinanzierung / BAföG

Bildung muss für alle finanzierbar sein und darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Derzeitige Kriterien für das BAföG sorgen dafür, dass nur ein geringer Teil von Studierenden während des Studiums unterstützt wird. Ein großer Teil fällt durch den Kriterienkatalog, was auch als das Mittelstandsloch bezeichnet wird. Dies sind Studierende, denen gesagt wird, dass ihre Eltern sie während des Studiums unterstützen könnten. Die Eltern haben jedoch häufig praktisch keine finanziellen Mittel, da diese z.B. bei einer Selbständigkeit in dem eigenen Familienunternehmen gebunden sind. Häufig kommt es auch vor, dass Eltern Auskünfte über ihre finanzielle Situation komplett vermeiden. Studierende haben in diesem Fall nur noch die Möglichkeit ihre Eltern zu verklagen, um zu ihrem Recht zu kommen. Dieser Schritt ist aus familiärer Sicht für die meisten zu groß. Daher fordern wir als Juso Hochschulgruppe ein elternunabhängiges BAföG, um so allen ein Studium zu ermöglichen. Ohne dass Eltern weiterhin Einfluss auf die Studienwahl der Kinder nehmen, ohne Zukunftsängste (z.B. dass bei veränderten Lebensumständen das BAföG gestrichen wird). Stipendien wie das Deutschlandstipendium können kein Ersatz für ein BAföG sein, da es entsprechend der Leistung vergeben wird. Die soziale Herkunft spielt eine untergeordnete, wenn nicht gar zu vernachlässigende Rolle. Da der Bildungssektor schon vor der Hochschule stark selektiv gestaltet ist, erhalten laut verschiedenster Studien viele Studierende ein Deutschlandstipendium, die vom familiären Background gar nicht darauf angewiesen sind. Somit wäre es sinniger, dieses Geld lieber als BAföG zu nutzen, um so Menschen ein Studium zu ermöglichen, die dieses sich sonst nie leisten könnten.

Semesterticket / Einführung der Multicard

Wir möchten Euch in den kommenden Tagen Teile unseres Wahlprogramms ausführlich näher bringen. Deshalb werden in nächster Zeit immer wieder Themen von uns hier veröffentlicht, die Ihr gerne weiterverbreiten dürft. Wir würden uns freuen, euch mit diesen Themen überzeugen zu können, so dass Ihr uns vielleicht diese Woche (08. bis 12. Dezember 2014) wählt.

Unser komplettes Wahlprogramm findet ihr unter http://juso-hsg.uni-koeln.de/stupa-wahl-2014/

Studienreform

Thema: Semesterticket / Einführung der Multicard

Da der AStA im Namen aller Kölner Studierenden die zuständigen Verhandlungen führt, ist es zunächst wichtig, durch Wahlen den Semesterticketbeauftragten eine größere Legitimation zu ermöglichen. Zuletzt ist es uns im AStA beispielsweise gelungen, einen erheblichen Anstieg des Preises zu verhindern.
Das ist jedoch nicht alles: Wohnt jemand außerhalb Kölns, so muss dies etwa bei der Seminarplatzvergabe mitberücksichtigt werden. Des Weiteren muss die Anbindung an den Kölner Campus verbessert werden. Das impliziert, dass die Linie 142 häufiger und die Linie 18 regelmäßiger fahren, gerade weil das Hürther Studentendorf so besser angebunden wäre. Außerdem fordern wir generell einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, der insbesondere unter der Woche während der Nacht erkennbar sein muss.

Außerdem: Die von vielen über Jahre geforderte Multicard kommt! Neben der Bezahlfunktion für die Mensa und die Kopierer wird sie auch das NRW-Ticket enthalten. Dies war lange unklar. Auf unseren Druck wurde es umgesetzt. Auch war lange unsicher, wie der Datenschutz gewährleistet sein kann. Dank uns gibt es jetzt Klarheit – elektronisch wird (neben den o.g. Dingen) nur die Matrikelnummer gespeichert! Sonst gibt es darauf keine personenbezogenen Daten!

Studienreform (Teil 3)

Wir möchten Euch in den kommenden Tagen Teile unseres Wahlprogramms ausführlich näher bringen. Deshalb werden in nächster Zeit immer wieder Themen von uns hier veröffentlicht, die Ihr gerne weiterverbreiten dürft. Wir würden uns freuen, euch mit diesen Themen überzeugen zu können, so dass Ihr uns vielleicht nächste Woche (08. bis 12. Dezember 2014) wählt.

Unser komplettes Wahlprogramm findet ihr unter http://juso-hsg.uni-koeln.de/stupa-wahl-2014/

Studienreform

Thema: Studienreform (Teil 3)

Abschaffung der Anwesenheitspflicht

Im Studium geht es um Eigenverantwortung und nicht darum, bevormundet und/oder eingeengt zu werden. Auch unter sozialen Aspekten, sind Anwesenheitspflichten abzulehnen, da sie eine weitere Hürde für Studierenden darstellen, die bspw. Ihren Lebensunterhalt selbst verdienen müssen. Auch Studierende mit Kind sind von diesem Problem betroffen, da nicht dauerhaft eine Kinderbetreuung zu allen Studienzeiten gewehrleistet sein kann. Die ohnehin starke Verschulung des Studiums wird hierdurch noch zusätzlich befeuert. Im neuen Hochschulgesetz sind die Anwesenheitspflichten nun nahezu vollständig abgeschafft. Trotzdem gibt es sie an der Uni Köln häufig noch dort, wo sie eigentlich verboten wären. Im AStA haben wir hierzu ein Meldeportal eingerichtet und das Thema in den Fakultäten und im Rektorat angesprochen. Wir wollen uns auch im nächsten Jahr dafür einsetzen, dass die Rechtslage konsequent eingehalten und die Anwesenheitspflichten dementsprechend abgeschafft werden.

Regelstudienzeiten als Druckmittel abschaffen

Der immer stärker werdende Stressfaktor „Zeit“ muss von den Schultern der Studierenden genommen werden. Sie dürfen nicht von Studienbeginn an unter dem Druck stehen, schnellstmöglich den Vorgaben der entsprechenden Prüfungsordnung hinterher zu hetzen. Ein Studium soll der Vertiefung eigener Interessen und Begabungen dienen. Im starken Widerspruch dazu steht die derzeitige Anwendung von Regelstudienzeiten. Sie sollen eigentlich maximal Vorgaben für die Universitäten sein, um zu gewehrleisten, dass Studierende ein Studium in entsprechender Zeit durchlaufen können. Also eine Garantie für Studierende z.b. nach 9 Semestern einen Abschluss machen zu können. Dies steht aber im direkten Widerspruch zur derzeitigen Praxis. Regelstudienzeiten werden dazu benutzt, Studierenden zu sagen, nach welcher Zeit Sie ein Studium beendet haben müssten. Dies ist unser Meinung nach falsch. Auch Studierende die deutlich länger als die Regelstudienzeit studieren wollen, sollen das Recht dazu haben, ohne gegängelt zu werden. Regelstudienzeiten sollen lediglich als interne Maßzahlen für die Verwaltung dienen (nicht als Vorgabe!), eine durchschnittliche Dauer eines Studiums hat damit jedoch nichts zu tun.

Teilzeitstudium ermöglichen

Da derzeit noch keine effektive Studienfinanzierung für alle gewährleistet ist, sind viele Studierende auf eine Finanzierung durch Arbeit angewiesen. Dieses belastet die Studienleistung und schränkt die Studienmöglichkeit durch Seminarzeiten etc. ein. Daher fordert die Juso-Hochschulgruppe, die effektive Einrichtung eines Teilzeitstudiums, um betreffenden Personen das Studium zu erleichtern. Den Zeitdruck wegzunehmen und auch eine Seminarteilnahme zu ermöglichen.

Wohnsituation von Studierenden

Wir möchten Euch in den kommenden Tagen Teile unseres Wahlprogramms ausführlich näher bringen. Deshalb werden in nächster Zeit immer wieder Themen von uns hier veröffentlicht, die Ihr gerne weiterverbreiten dürft. Wir würden uns freuen, euch mit diesen Themen überzeugen zu können, so dass Ihr uns vielleicht nächste Woche (08. bis 12. Dezember 2014) wählt.

Unser komplettes Wahlprogramm findet ihr unter http://juso-hsg.uni-koeln.de/stupa-wahl-2014/

Studienreform

Thema: Wohnsituation von Studierenden

Die Wohnungssituation in Köln ist teilweise unzumutbar. Viele Studis müssen einige WG-Castings über sich ergehen lassen. Die Wartelisten des KSTW sind für manche Wohnheim endlos und die Auslastungsquote sehr hoch. Jedoch kann das KSTW mit circa 4.800 Wohnheimplätzen bei über 81.000 durch das KSTW betreuten Studis nur einen geringen Teil des Bedarfes decken. Durch die auf dem freien Wohnungsmarkt teilweise exorbitanten Mieten werden viele Studis gezwungen weite Wege zu pendeln.
Unteranderem deshalb haben wir als JUSO-HSG im AStA die letzten beiden Jahre eine Notschlafstelle für Studierende organisiert. Durch die Notschlafstelle konnten Studierende entlastet werden, die sonst weite Wege hätten pendeln müssen und sie so übergangsweise vor Ort auf Wohnungssuche gehen konnten. Da eine Entspannung des Kölner Wohnungsmarkts nicht absehbar ist, halten wir auch im kommenden Jahr eine Notschlafstelle für notwendig. Um eine Entspannung des Wohnungsmarktes zu erreichen benötigen wir mehr Wohnheimplätze, sowie eine bessere Finanzierung der Studentenwerke. Zudem benötigt das KSTW mehr Unterstützung vom Land NRW und der Stadt Köln, um im Bieterwettbewerb mit Investoren nicht unterzugehen. Deshalb fordert die JUSO-HSG eine bessere Finanzierung von Studentenwerken.

Studienreform (Teil 2): Master für alle!

Wir möchten Euch in den kommenden Tagen Teile unseres Wahlprogramms ausführlich näher bringen. Deshalb werden in nächster Zeit immer wieder Themen von uns hier veröffentlicht, die Ihr gerne weiterverbreiten dürft. Wir würden uns freuen, euch mit diesen Themen überzeugen zu können, so dass Ihr uns vielleicht nächste Woche (08. bis 12. Dezember 2014) wählt.

Unser komplettes Wahlprogramm findet ihr unter http://juso-hsg.uni-koeln.de/stupa-wahl-2014/

Master für alle!

Thema: Studienreform (Teil 2)

Master für alle

Mit der Bolognareform und der Umstellung auf Bachelor/Master lastet der Leistungsdruck ab dem ersten Semester auf den Schultern der Studierenden. Jede Prüfung kann ausschlaggebend sein, ob die Möglichkeit besteht, ein Masterstudium nach dem Bachelorabschluss absolvieren zu dürfen. Deshalb fordern wir seit Jahren, dass es einen gesetzmäßigen Anspruch auf einen Masterplatz für alle Studierenden geben muss. Im Klartext heißt das: Master für alle, die ihn wollen! Insbesondere Lehramtsstudierenden in NRW wird aktuell eine Mogelpackung vorgesetzt, da das Bachelorstudium die Absolvent*innen nicht für den Beruf qualifiziert. Das ist, in Anbetracht der Tatsache, welches Bild den Studierenden dadurch vermittelt wird, skandalös. Hier muss eine länderübergreifende Vereinfachung und Vereinheitlichung erfolgen.